- 05.08.2003, 09:40:23
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Anstieg der Arbeitslosigkeit in NÖ merklich verlangsamt
Probleme bei Jugendlichen und Lehrstellensuchenden
St. Pölten (NLK) - Obwohl die Konjunkturflaute nach wie vor
erhebliche negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat, konnte der
Anstieg der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich Ende Juli im
Vergleich zum Vorjahr merklich verlangsamt werden: So waren zum
Monatsende beim Arbeitsmarktservice Niederösterreich 33.394 Personen
arbeitslos vorgemerkt, um 307 oder 0,9 Prozent mehr als zur gleichen
Zeit des Vorjahres. Ende Februar dieses Jahres betrug der Anstieg
gegenüber dem Vorjahr noch über 2.300 oder 4,7 Prozent.
Österreichweit stieg die Arbeitslosigkeit Ende Juli im Vergleich zum
Vorjahr um 8.337 oder 4,4 Prozent auf 199.927.
Regional betrachtet stieg die Arbeitslosigkeit am stärksten in den
Bezirken Gänserndorf (+ 241 oder 15,2 Prozent) und Wiener Neustadt (+
239 oder 7,9 Prozent). In Neunkirchen (- 194 oder 8,4 Prozent), Gmünd
(-129 oder 11 Prozent) und St. Pölten (- 100 oder 2,7 Prozent) ist
sie im Jahresvergleich hingegen zum Teil stark rückläufig.
Jugendliche Arbeitskräfte und unter ihnen besonders die weniger gut
qualifizierten sind neben der anhaltenden flauen Konjunktur mit einem
wegen der Pensionsreform erhöhten Angebotsdruck am Arbeitsmarkt
konfrontiert.
Darüber hinaus spitzt sich die Lage auch am Lehrstellenmarkt immer
mehr zu. "Das Arbeitsmarktservice Niederösterreich trifft jedoch
bereits Vorkehrungen, um die erwarteten Probleme am Lehrstellenmarkt
zu minimieren", betont der Arbeitsmarktservice-Chef für
Niederösterreich, Werner Homrighausen: "Denn zum Unterschied zu den
Vorjahren können wir heuer und auch in den nächsten Jahren mit keiner
demographischen Entlastung rechnen."
OTS0037 2003-08-05/09:40
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