MURAUER: ÖSTERREICHISCHES BUNDESHEER IST FÜR HOCHWASSER- EINSATZ GUT GERÜSTET

Wien, 4. August 2003 (ÖVP-PK) In den kommenden Tagen jährt sich die Hochwasser-Katastrophe zum ersten Mal. Über 11.000 Bundesheer-Soldaten waren dabei neben Feuerwehren und Rettungskräften im Einsatz. "Die SPÖ versucht, erfolgreiche Hilfsleistungen schlecht zu machen", kritisiert Abg. Walter Murauer heute, Montag. ****

Wieder gehe in der Bevölkerung vor einer neuerlichen Flutwelle die Angst um. Denn auch im Vorjahr sei den Überschwemmungen eine lang anhaltende Hitzeperiode vorausgegangen. "Im Ernstfall ist das österreichische Bundesheer für einen umfassenden Hilfseinsatz gut gerüstet", versichert Murauer. "Wir hoffen natürlich, dass wir für längere Zeit nicht darauf zurückgreifen müssen."

850.000 EINSATZ-STUNDEN DES BUNDESHEERES

Weite Teile des Landes wurden im August 2002 von den Wassermassen heimgesucht. Murauer verweist auf die stolze Bilanz der durchgeführten Hilfsleistungen. "Bundesweit hat das österreichische Bundesheer bei der Flut-Katastrophe gleichzeitig 11.352 Soldaten eingesetzt und dabei 850.000 Arbeitsstunden vollbracht. Allein in meinem Heimat-Bundesland Oberösterreich sind mehr als 4.700 Soldaten, über 1.000 Exekutiv-Beamte und unzählige Gemeinde-Bedienstete rund um die Uhr im Einsatz gestanden."

BEVÖLKERUNG HAT LEISTUNGEN HONORIERT

Dazu kommen natürlich die vielen freiwilligen Helfer der Rettungsorganisationen: Rund 57.000 Feuerwehrleute und 4.000 Mitarbeiter des Roten Kreuzes haben im Vorjahr in Oberösterreich Übermenschliches vollbracht. "Vor diesen engagierten Menschen können wir einfach nur den Hut ziehen", so Murauer. "Die Bevölkerung hat diese Leistungen auch völlig zu Recht mit Dank und Anerkennung honoriert."

SPÖ-VORWÜRFE HALTLOS

Bedenklich findet Murauer allerdings die Tatsache, dass selbst aus solch großartigen Rettungseinsätze ein Politikum gemacht wird. So hat die SPÖ in einer Anfrage an die Verteidigungsminister Scheibner und Platter angeblich "Ungereimtheiten" beim Hochwassereinsatz in Schwertberg bemerkt. Ein hoher Offizier des Bundesheeres (Name unbekannt) hätte angeblich einen Abzug seiner Soldaten aus der Gemeinde Schwertberg erwägt, weil der Bürgermeister der SPÖ angehöre. "Dieser Vorwurf hat sich selbstverständlich als völlig haltlos herausgestellt", betont Murauer. "Die Sozialisten haben wieder einmal vergeblich versucht, erfolgreiche Taten schlecht zu machen." (Schluss)

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