- 04.08.2003, 12:27:47
- /
- OTS0090 OTW0090
VP-Parzer: Donaustadt darf nicht Restflächenbörse sein!
SPÖ-Stadtregierung versagt bei Verkehrsplanung und bei der Schaffung von dringend notwendigen Arbeitsplätzen im Bezirk Donaustadt
Wien (VP-Klub): "Die Stadtverwaltung darf den Bezirk nicht weiterhin
als Restflächenbörse betrachten, sondern es muss endlich eine
langfristige Bezirksplanung getroffen werden, die den
Bevölkerungszuwächsen im Bezirk gerecht wird", betonte heute der
Bezirksparteiobmann der ÖVP-Donaustadt, LAbg. Robert Parzer, im
Rahmen einer Pressekonferenz.
Die Anzahl der Bezirksbewohner in der Donaustadt habe sich in den
letzten 20 Jahren um fast 40% erhöht. In den nächsten Jahren wird ein
weiteres Wachstum von 20% erwartet. Angesichts dieser Zahlen darf es
nicht sein, dass in diesem Bezirk die Stadterweiterung einfach
passiere. Die SPÖ-Stadtregierung habe die entsprechenden
Rahmenbedingungen für die Bereiche Verkehr, Wohnen und Infrastruktur
zu schaffen.
Parzer kritisierte das Fehlen von Ortsteilumfahrungen, die den
verkehrsgeplagten Bürgern die verlorengegangene Lebensqualität wieder
zurückgeben könnten. Gleichzeitig mit der Verbesserung der
Straßenverbindungen im Bezirk müsse auch das Busnetz in Ergänzung zum
U-Bahn-Ausbau erweitert werden. Für das Wohlbefinden des Bürgers im
Bezirk müsse auch die Erhaltung des Grüngürtels sorgen. Deshalb
fordere die Wiener Volkspartei die Schaffung einer zusammenhängenden
Naherholungsgebietes im Bereich des ehemaligen Frachtenbahnhofs
Breitenlee.
Städteplanerisch kann sich Parzer eine Weiterführung der Bebauung
entlang des Donauufers zwischen den U-Bahnen vorstellen. Mit einer
Überplattung der Autobahn könne hier Bauplatzpotential geschaffen
werden, ohne Grünraum zu verlieren, meinte Parzer. Für den Westteil
des Bezirkes forderte der VP-Gemeinderat mehr Zurückhaltung bei der
Errichtung von neuen Gemeindebauten und die Bereitstellung von
Grundstücksflächen für Gartensiedlungen. Die ungenutzte Karlskaserne
könne als Altersheim genutzt werden.
Angesichts der im Bezirk Donaustadt enormen Arbeitslosenrate von 18%
forderte der VP-Bezirksparteiobmann die SPÖ-Stadtverwaltung auf,
alles zu unternehmen, um die Ansiedlung von
Beschäftigungsmöglichkeiten, vor allem im Dienstleistungsbereich, im
Bezirk zu forcieren. "Die SPÖ-Stadtverwaltung ist dringend dazu
aufgefordert, diese Eckpunkte einer zukunftsträchtigen Stadtplanung
für die Donaustadt rasch umzusetzen. Die Erhaltung von hoher
Lebensqualität und das Entwicklungspotential des Bezirkes dürfen
einander nicht im Weg stehen", betonte Parzer abschließend.
OTS0090 2003-08-04/12:27
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR






