VP-Parzer: Donaustadt darf nicht Restflächenbörse sein!

SPÖ-Stadtregierung versagt bei Verkehrsplanung und bei der Schaffung von dringend notwendigen Arbeitsplätzen im Bezirk Donaustadt

Wien (VP-Klub): "Die Stadtverwaltung darf den Bezirk nicht weiterhin als Restflächenbörse betrachten, sondern es muss endlich eine langfristige Bezirksplanung getroffen werden, die den Bevölkerungszuwächsen im Bezirk gerecht wird", betonte heute der Bezirksparteiobmann der ÖVP-Donaustadt, LAbg. Robert Parzer, im Rahmen einer Pressekonferenz.

Die Anzahl der Bezirksbewohner in der Donaustadt habe sich in den letzten 20 Jahren um fast 40% erhöht. In den nächsten Jahren wird ein weiteres Wachstum von 20% erwartet. Angesichts dieser Zahlen darf es nicht sein, dass in diesem Bezirk die Stadterweiterung einfach passiere. Die SPÖ-Stadtregierung habe die entsprechenden Rahmenbedingungen für die Bereiche Verkehr, Wohnen und Infrastruktur zu schaffen.

Parzer kritisierte das Fehlen von Ortsteilumfahrungen, die den verkehrsgeplagten Bürgern die verlorengegangene Lebensqualität wieder zurückgeben könnten. Gleichzeitig mit der Verbesserung der Straßenverbindungen im Bezirk müsse auch das Busnetz in Ergänzung zum U-Bahn-Ausbau erweitert werden. Für das Wohlbefinden des Bürgers im Bezirk müsse auch die Erhaltung des Grüngürtels sorgen. Deshalb fordere die Wiener Volkspartei die Schaffung einer zusammenhängenden Naherholungsgebietes im Bereich des ehemaligen Frachtenbahnhofs Breitenlee.

Städteplanerisch kann sich Parzer eine Weiterführung der Bebauung entlang des Donauufers zwischen den U-Bahnen vorstellen. Mit einer Überplattung der Autobahn könne hier Bauplatzpotential geschaffen werden, ohne Grünraum zu verlieren, meinte Parzer. Für den Westteil des Bezirkes forderte der VP-Gemeinderat mehr Zurückhaltung bei der Errichtung von neuen Gemeindebauten und die Bereitstellung von Grundstücksflächen für Gartensiedlungen. Die ungenutzte Karlskaserne könne als Altersheim genutzt werden.

Angesichts der im Bezirk Donaustadt enormen Arbeitslosenrate von 18% forderte der VP-Bezirksparteiobmann die SPÖ-Stadtverwaltung auf, alles zu unternehmen, um die Ansiedlung von Beschäftigungsmöglichkeiten, vor allem im Dienstleistungsbereich, im Bezirk zu forcieren. "Die SPÖ-Stadtverwaltung ist dringend dazu aufgefordert, diese Eckpunkte einer zukunftsträchtigen Stadtplanung für die Donaustadt rasch umzusetzen. Die Erhaltung von hoher Lebensqualität und das Entwicklungspotential des Bezirkes dürfen einander nicht im Weg stehen", betonte Parzer abschließend.

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