- 31.07.2003, 11:12:03
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Schutz der Privatsphäre: Microsoft nimmt Datenschutz für Anwender ernst!
Wien (OTS) - Noch stärkeres Engagement bei Datenschutz und
Sicherheit durch "Trustworthy Computing Initiative" - Neues
Whitepaper informiert Anwender über optimale Kontrolle ihrer Daten
und besseren Schutz ihrer Privatsphäre
Mit dem freiwilligen Beitritt zum "Safe Harbor" Abkommen im Jahr
2001, welches zwischen der Europäischen Kommission und dem
US-amerikanischen Department of Commerce geschlossen wurde, hat sich
Microsoft den strengen europäischen Datenschutzgesetzen
untergeordnet. In Österreich ist außerdem das strikte österreichische
Datenschutzgesetz zum Schutz der österreichischen Bürger eine
optimale Basis für die Microsoft Bemühungen in Sachen Datenschutz.
Denn für das Unternehmen ist es selbstverständlich, dass alle
Anwender immer die volle Kontrolle über ihre Daten haben. Darüber
hinaus schafft Microsoft kontinuierlich mehr Auswahlmöglichkeiten und
bessere Transparenz der verschiedensten Datenspeicherungen durch den
Anwender.
Das Thema Datenschutz im Bereich PC und Internet ist nicht nur
eines der wichtigsten - es zählt auch zu den emotionalsten. Immer
wieder werden Meldungen veröffentlicht, die pauschale Verurteilungen
gegenüber Unternehmen in Sachen Datenschutzverletzungen äußern, diese
jedoch meist in keiner Form belegen können. Dass derartige Meldungen
mehr Verunsicherung bei den Anwendern hervorrufen, als dazu beitragen
die wichtigen Bereiche Datenschutz und Sicherheit am PC und im
Internet voranzutreiben, liegt auf der Hand.
Microsoft ist sich seiner Verantwortung als führendes Unternehmen
der IT-Industrie bewusst: Strengster Schutz der Daten der Anwender
hat für Microsoft höchste Priorität. Gleichzeitig ist das Unternehmen
laufend bemüht, mehr Kontrolle, Auswahlmöglichkeiten und bessere
Transparenz der verschiedensten Datenspeicherungen durch den Anwender
zu garantieren. Diese Bemühungen sind auch ein Teil der "Trustworthy
Computing Initiative" von Microsoft. Seit Beginn dieser Initiative im
Jahr 2002 hat das Unternehmen über 200 Mio. Dollar in die Sicherheit
seiner Windows-Produkte investiert. Über 8.500 Entwickler wurden
speziell für sicheres Programmieren trainiert, neue Produkte bereits
im Design verstärkt auf Sicherheit ausgelegt und auf sichere
Grundeinstellungen gebracht. Damit und mit kontinuierlicher
Information unterstützt Microsoft seine Kunden aktiv bei wichtigen
Fragen der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten.
Kontinuierliche Information bringt höchstmögliche Sicherheit
Die aktive Information der Anwender über aktuelle Datenschutz- und
Sicherheitsthemen sowie über Eigenschaften und Funktionsweise von in
Microsoft Produkten eingesetzten Technologien sieht Microsoft als
besonders wichtig an. Denn nur wer gut informiert ist, kann seinen
Produkten größtmögliches Vertrauen entgegenbringen um sie optimal zu
nutzen. Aus diesem Grund hat Microsoft ein neues deutschsprachiges
Whitepaper erstellt, das durch umfangreiche Informationen über
Einstellungen und Funktionsweisen von Windows XP und anderen
Microsoft Produkten dem Anwender die volle Kontrolle seiner Daten und
den optimalen Schutz seiner Privatsphäre ermöglicht (Download des
Dokuments unter:
http://technet.microsoft.at/includes/file.asp?ID=9169).
Daneben bietet Microsoft hier eine Auswahl an häufig gestellten
Fragen zu aktuellen Microsoft Produkten und dabei eingesetzten
Technologien und die dazugehörigen Antworten:
Wie funktioniert die Produktaktivierung bei Microsoft
Produkten?
Die Produktaktivierung (zum Beispiel bei Windows XP und Office XP)
ist einfach über das Internet oder das Telefon zu bewerkstelligen.
Der Anwender kann diese Aktion völlig anonym durchführen. Durch diese
neuartige Technologie kann ein Softwareprodukt nicht auf beliebig
vielen Rechnern installiert und gestartet werden. Die Aktivierung
muss innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Start erfolgen. Wenn der
Benutzer ein Produkt erneut aktivieren muss, zum Beispiel bei der
Neuinstallation auf dem PC des Benutzers, verläuft das
Aktivierungsverfahren analog zum ursprünglichen Verfahren.
Warum verwendet Microsoft diese Technologie?
Ist die Anonymität der User gewährleistet?
Die Microsoft-Produktaktivierung ist eine Technologie gegen
Raubkopien, mit der sichergestellt wird, dass Softwareprodukte
ordnungsgemäß lizenziert wurden. Dieser Mechanismus dient zum Schutz
vor Softwarepiraterie und zum Schutz der Anwender vor dem Einsatz
illegaler Software. Der Datenschutz und die vollkommene Anonymität
der User wurde durch eine Überprüfung von Deloitte & Touche
bestätigt. Zum selben Ergebnis kam in Deutschland der TÜV, von dem im
Jahr 2001 ebenfalls die Produktaktivierung der Microsoft Produkte
Windows XP, Office XP und Visio 2002 durch umfassende Labortests,
Audits in den USA und Deutschland sowie Quellcode-Inspektionen der
relevanten Produktteile geprüft wurde.
Welche Daten werden im Zuge der Aktivierung des Produkts an
Microsoft übermittelt?
Die Aktivierung an sich ist vollkommen anonym. Aber selbst diesem
anonymen Vorgang muss der Benutzer zustimmen. Der Installationscode,
der an Microsoft übermittelt wird, ist ein verschlüsselter Wert aus
Produktcode und Hardwarecode. Der Hardwarecode setzt sich nur aus
allgemeinen Komponenten des PCs zusammen. Diese Komponenten enthalten
keine persönlich identifizierbaren Informationen - der Hardwarecode
wird ausschließlich zu Aktivierungszwecken verwendet und lässt sich
nicht wieder aufschlüsseln, um Informationen über den PC des Nutzers
zu liefern. Nur wenn der Benutzer im Zuge der freiwilligen
Registrierung seine Anonymität selbst aufhebt, kann er persönliche
Angaben weiterleiten. Die Übertragung aller Daten im Zuge der
Aktivierung oder Registrierung findet aus Sicherheitsgründen
verschlüsselt statt.
~
Wie funktioniert das automatische Update bei Microsoft?
Kann ich entscheiden, ob ich ein Update haben möchte?
Welche Daten über den User werden hier an Microsoft
weitergeleitet?
~
Ohne die Zustimmung des einzelnen Anwenders erfolgt kein Update
bei Microsoft Produkten. Das automatische Update ist standardmäßig
nicht aktiviert. Der Benutzer wird explizit gefragt, ob die Funktion
aktiviert werden soll. Das kann jederzeit abgelehnt werden. Das
gleiche trifft auch auf die automatische Installation von Updates zu
- der Benutzer muss diese Funktion dezidiert aktivieren. Auch nach
der Aktivierung kann die Updatefunktion so angepasst werden, dass der
Anwender vor jedem Herunterladen von aktualisierten Dateien gefragt
wird, ob er dies wünscht. Im Zuge des Update-Verfahrens werden
keinerlei Daten über den User an Microsoft weitergeleitet.
~
Bei einem Systemfehler blenden Microsoft Produkte den
Button "Bericht senden?" ein. Welche Nachrichten werden
damit übertragen?
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In Windows XP ist die Fehlerberichterstattung standardmäßig
aktiviert. Das bedeutet, Anwender können System- und Anwendungsfehler
an Microsoft berichten, wenn sie dies wünschen. Sobald ein Fehler
auftritt, erscheint eine Dialogbox, die es dem Anwender erlaubt das
Problem zu berichten. Wenn der Anwender durch die Bestätigung des
Buttons zustimmt, werden die technischen Informationen über das
Problem gesammelt und dann über das Internet an Microsoft geschickt.
Das erfolgt allerdings nur bei der Zustimmung des Anwenders (in jedem
einzelnen Fall). Sonst werden keine Informationen versandt. Der
Anwender kann die Fehlerberichterstattung auch deaktivieren, oder so
konfigurieren, dass sie speziell nur Systemfehler, Fehler von
Windows-Komponenten (wie Windows Explorer, Paint oder Microsoft
Internet Explorer), oder von Anwendungen wie Microsoft Word sendet.
Was sind Cookies? Wie schütze ich mich beim Benutzen
des Internet Explorers davor?
Einige Websites speichern Informationen in kleinen Textdateien,
"Cookies" genannt, auf der Festplatte des Rechners des Benutzers.
Cookies enthalten Informationen über den User und seine Interessen.
Nur Informationen, die der Anwender selbst eingibt, oder die Auswahl,
die er während des Besuchs der Website vornimmt, kann in einem Cookie
gespeichert werden. So kann zum Beispiel die Site die E-Mail-Namen
des Users nicht feststellen, solange er sie nicht eingibt. Wenn der
User einer Website ermöglicht, ein Cookie zu erzeugen, eröffnet dies
weder dieser noch einer anderen Site den Zugriff auf den Rest des
Computers. Nur die Site, die ein Cookie erstellt hat, kann es auch
lesen.
Der Microsoft Internet Explorer ist so ausgelegt, dass er die
Erstellung von Cookies zulässt. Der Benutzer kann allerdings
festlegen, dass er informiert wird, bevor eine Site ein Cookie auf
seine Festplatte setzt. Der Benutzer kann mit dem Internet Explorer
aber auch verhindern, dass dieser Cookies akzeptiert. Oder er kann
für die verschiedenen Sicherheitszonen unterschiedliche Einstellungen
festlegen.
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Der Internet Explorer verfügt über die Funktion "Verwandte
Links anzeigen" - werden hier automatische Informationen
über besuchte Websites weitergeleitet um dieses Service
anzubieten?
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Die Funktion "Verwandte Links anzeigen" im Internet Explorer zeigt
Seiten mit verwandtem Inhalt an. Der Link führt zu einer Seite des
Drittherstellers Alexa. Es handelt sich dabei faktisch um eine
Verknüpfung auf eine Webseite eines Drittanbieters. Dieses Service
kann nur aktiv durch den Klick auf "Verwandte Seiten" gestartet
werden: Es öffnet sich dann nur die Webseite von Alexa, auf der
ähnliche Seiten aufgelistet werden. Automatisch bzw. im Hintergrund
kann Alexa aus technologischer Sicht nicht laufen. Es muss vom
Anwender gestartet werden. Dem User wird unter anderem auch ein Link
angeboten, um das bestehende Service aufzuwerten. Erst durch
Installieren dieser Funktion (es handelt sich um ein ActiveX-Plugin)
vom Dritthersteller wird das Alexa-Plugin aktiv. Standardmäßig ist es
allerdings nicht auf dem Rechner installiert.
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Verbindet sich der Windows Messenger beim Start von
Windows XP automatisch mit dem Hotmail-Server?
Was prüft der Messenger bei seiner Aktivierung?
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Der Windows Messenger verbindet sich nicht automatisch mit dem
Internet. Der Benutzer muss dafür zuerst seinen Benutzernamen und
sein Passwort eingeben. Erst dann wird die Verbindung hergestellt.
Danach kann der Benutzer die Funktion "automatisches Anmelden"
aktivieren. Der Messenger prüft, ob der User neue E-Mails in seinem
Hotmail-Konto empfangen hat, ob Freunde online sind und welche neuen
Messenger-Erweiterungen downloadbar sind: Das sind Funktionen, die
für ein Instant Messaging Programm nichts außergewöhnliches sind,
sofern es aktiviert ist.
- Detaillierte technische Informationen zu Microsoft Produkten unter: http://technet.microsoft.at - Aktuelle Informationen zum Thema Sicherheit unter: http://www.microsoft.com/austria/security - Informationen zum Datenschutz und zum Schutz der Internetkommunikation unter: http://technet.microsoft.at/includes/file.asp?ID=9169
Microsoft (Nasdaq "MSFT") wurde 1975 gegründet. Das Unternehmen
ist der weltweit führende Anbieter von Software, Services und
Internet-Technologien für die private und geschäftliche Nutzung.
Microsoft bietet eine breite Palette an Produkten und Diensten an,
die alle das Ziel haben, Menschen mit Software zu unterstützen -
jederzeit, überall und auf jedem Gerät.
OTS0071 2003-07-31/11:12
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