• 29.07.2003, 14:52:27
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Keine Probleme mit FAIRTRADE Kaffee

Weder bei KonsumentInnen noch bei Kleinbauernfamilien - nur bei Kaffeesorten ohne FAIRTADE Gütezeichen!

Wien (OTS) - FAIRTRADE Österreich widerspricht der Aussage von
Herrn Harald Mayer (Österreich-Chef von Eduscho/Tchibo) in der
Darstellung des Pressebeitrages "FAIRTRADE Kaffee macht Probleme" vom
28.7.03. Die Aussage von Herrn Mayer, er würde keine starke Nachfrage
nach "fair gehandeltem" Kaffee orten sowie der Vorwurf, mit FAIRTRADE
Produkten könne man das Qualitätsversprechen nicht lückenlos offen
legen, entsprechen nicht den Tatsachen.

Zweistellige Wachstumsraten bei Kaffee mit FAIRTRADE Gütezeichen

Während der Konsum von traditionellem Kaffee in Österreich im
Vorjahr kontinuierlich sank, gewann fair gehandelter Kaffee zunehmend
an Bedeutung. Hohe Qualität, Umweltverträglichkeit und
Ursprungsgarantie sind den österreichischen KonsumentInnen wichtiger
denn je. So entwickelte sich Kaffee mit dem FAIRTRADE Gütezeichen
gegen den Branchentrend und verzeichnet 2002 eine zweistellige
Zuwachsrate von 19% (im Vorjahresvergleich).
Die Nachfrage steigt stetig - dazu trägt auch bei, dass Kaffee mit
dem FAIRTRADE Gütesiegel derzeit in nahezu jeder heimischen
Handelkette vertrieben wird.

Lückenloses Qualitätsversprechen - FAIRTRADE Produkten vertrauen

Unabhängigen Kontrollmechanismen auf mehreren Ebenen stellen
sicher, dass die Kriterien des Fairen Handels eingehalten werden. So
kann FAIRTRADE garantieren, dass jedes Produkt, das ein FAIRTRADE
Gütesiegel trägt, auch wirklich zu FAIRTRADE-Konditionen produziert
und vermarktet wurde! Effiziente Kontrollen sind von größter
Bedeutung, um die Glaubwürdigkeit des FAIRTRADE Gütezeichens zu
gewährleisten. "Wer seinen KonsumentInnen eine lückenlose und
unabhängige Qualitätskontrolle garantieren möchte, dem bietet
FAIRTRADE die beste Möglichkeit. Wir vertrauen dem FAIRTRADE
Qualitätssystem und unterstützen damit die ProduzentInnen in Afrika,
Asien und Lateinamerika", so Mag. Jeannette Skbensky-Meinl (Julius
Meinl GmbH).

Starke PartnerInnen beziehen FAIRTRADE Kaffee und die Kontrolle im
FAIRTRADE System erfolgt problemlos

Auch wenn Herr Mayer der Meinung ist, für Markenartikelhersteller
sind FAIRTRADE Produkte ein Problem, beweisen zahlreiche
Kaffee-LizenzpartnerInnen, die bereits am FAIRTADE System teilnehmen,
das Gegenteil: Firma Drie Mollen Holding GmbH, EZA Dritte Welt GmbH,
Idee Kaffee VertriebsGmbH., J. Hornig GmbH&CoKG, Julius Meinl GmbH,
Kaffeerösterei Alt Wien, Kaffeerösterei Hubert Tempelmann, Neuteboom
B.V., Reinhard Schweitzer Großhandel, Starbucks Coffee Company
Österreich

FAIRTRADE handelt als unabhängige Siegelinitiative nicht selbst
mit Waren, sondern vergibt das Siegel für fair gehandelte Produkte.
Die Produkte sind österreichweit in über 2.000 Bio- und
Fachgeschäften sowie Supermärkten und Weltläden erhältlich. FAIRTRADE
ist wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit. KonsumentInnen, die
FAIRTRADE Produkte kaufen, verbessern konkret die Lebensverhältnisse
von über 800.000 Bauern- und Plantagenarbeiterfamilien in 40 Ländern
Afrikas, Lateinamerikas und Asiens.

OTS0132    2003-07-29/14:52

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