• 29.07.2003, 10:48:35
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SPÖ Nachruf auf Schaunig-Kandut

Bilanz im Sozialreferat ist katastrophal

Klagenfurt, 2003-07-29 (fpd) Die peinliche Lobhudelei des
SPÖ-Landesgeschäftsführers Herbert Würschl auf Soziallandesrätin
Schaunig-Kandut könne nur als "Nachruf" verstanden werden. Das Lob
Würschls für die rote Referentin verstärke nur den Eindruck eines
massiven parteiinternen Konfliktes. "Wenn der SP-Geschäftsführer
ausrücken muss, um die Landesrätin zu verteidigen, weiß man, wie viel
es geschlagen hat", sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann
Martin Strutz.

Tatsache sei, dass die Bilanz von Schaunig Kandut in ihrem
Verantwortungsbereich katastrophal ausfalle und selbst innerhalb der
SPÖ auf massive interne Kritik stößt. Dass Schaunig-Kandut
beispielsweise die Sozialmärkte finanziell aushungere, habe im
Kärntner Landtag sogar dazu geführt, dass sozialdemokratische
Abgeordnete einem freiheitlichen Antrag gegen Schaunig-Kandut
mitunterstützten. Strutz: "Der Anschlag auf Pflegheime ist die
jüngste parteipolitisch motivierte Aktion Schaunigs, wo am Rücken der
sozial Schwachen Politik betrieben wird, mit der ihre eigenen
Parteifreunde, in diesem Fall in Klagenfurt, nicht einverstanden
sind. Wenn man sich bei den Sozialdemokraten umhört, weiß man, dass
die Tage von Schaunig-Kandut in der Landespolitik gezählt sind.
Darüber können auch die von ihr anscheinend selbst bestellten
Presseaussendungen des SPÖ Geschäftsführers nicht hinwegtäuschen."

OTS0064    2003-07-29/10:48

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