Parnigoni: Tod eines Menschen ist es Strasser erst nach sieben Tagen wert, sich zu äußern

Parnigoni fordert Einsetzung einer Sonderkommission unter Einbeziehung des Menschenrechtsbeirates

Wien (SK) SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni
kritisierte am Mittwoch erneut den Innenminister in der Causa um den tragischen Tod von Cheibani W. "Es ist unfassbar, dass sich der Innenminister eine volle Woche Zeit lässt, um es erst nach heftiger Kritik von Seiten der NGOs, der Opposition und der Medien schließlich doch der Mühe wert zu befinden, sich zu den Vorwürfen und Ungereimtheiten rund um den Tod von Cheibani W. zu äußern", so Parnigoni gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Der SPÖ-Sicherheitssprecher begrüßte zwar, dass Strasser die lückenlose Aufklärung der Ereignisse ankündigte, kritisierte aber, dass dies bloß intern erfolgen solle. "Die tausenden pflichtbewussten und engagierten Beamten haben es sich nicht verdient, dass durch eine bloß interne Untersuchung der Anschein von Parteilichkeit entsteht. Die SPÖ fordert daher die Einsetzung einer Sonderkommission unter Einbeziehung des Menschenrechtsbeirats, um größtmögliche Transparenz bei der Aufklärung dieser Angelegenheit zu gewährleisten", so Parnigoni abschließend. (Schluss) up

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