• 23.07.2003, 13:23:17
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Graber (KPÖ): Das Zusperren von Spitälern ist unakzeptabel

Wien (OTS) - Empört zeigt sich Michael Graber, Gesundheitssprecher
der KPÖ, über die jüngsten Aussagen von Gesundheitsministerin
Rauch-Kallat, Spitäler schließen zu wollen, da Österreich bei der
Zahl der Akutbetten über dem EU-Durchschnitt liegt.

Graber: "Warum orientiert sich Rauch-Kallat nicht gleich am
Durchschnittswert von Burundi oder Bolivien? Dann können 80 oder 90
Prozent aller Krankenhäuser geschlossen werden, das Gesundheitsbudget
wird Überschüsse aufweisen und Finanzminister Grasser kann ebenfalls
medienwirksam ein Nulldefizit verkünden."

Graber weiters: "Tatsache ist, dass Österreich laut OECD-Angaben
mit 8,3 Prozent des BIP wesentlich weniger für den Gesundheitsbereich
aufwendet als Deutschland, Frankreich oder die USA." Zudem sei
festzuhalten, so Graber, "dass in Österreich bereits in den letzten
Jahren die Zahl der Spitalsbetten drastisch reduziert worden ist und
dass der Bund immer mehr Kosten auf die PatientInnen abwälzt, was zu
einer Zwei-Klassen-Gesellschaft in der medizinischen Versorgung
führen wird."

OTS0127    2003-07-23/13:23

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKP

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