Graber (KPÖ): Das Zusperren von Spitälern ist unakzeptabel

Wien (OTS) - Empört zeigt sich Michael Graber, Gesundheitssprecher der KPÖ, über die jüngsten Aussagen von Gesundheitsministerin Rauch-Kallat, Spitäler schließen zu wollen, da Österreich bei der Zahl der Akutbetten über dem EU-Durchschnitt liegt.

Graber: "Warum orientiert sich Rauch-Kallat nicht gleich am Durchschnittswert von Burundi oder Bolivien? Dann können 80 oder 90 Prozent aller Krankenhäuser geschlossen werden, das Gesundheitsbudget wird Überschüsse aufweisen und Finanzminister Grasser kann ebenfalls medienwirksam ein Nulldefizit verkünden."

Graber weiters: "Tatsache ist, dass Österreich laut OECD-Angaben mit 8,3 Prozent des BIP wesentlich weniger für den Gesundheitsbereich aufwendet als Deutschland, Frankreich oder die USA." Zudem sei festzuhalten, so Graber, "dass in Österreich bereits in den letzten Jahren die Zahl der Spitalsbetten drastisch reduziert worden ist und dass der Bund immer mehr Kosten auf die PatientInnen abwälzt, was zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft in der medizinischen Versorgung führen wird."

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