Faymann: Neue Skaterbahn bringt Vorteile für Schöpfwerk-Mieter

Weniger Lärm für Bewohner - mehr Möglichkeiten für Skater

Wien (OTS) - "Das Miteinander von Jung und Alt ist gerade beim
Thema Wohnen besonders wichtig. Dabei gilt es vor allem, die unterschiedlichen Interessen der Bewohner zu vereinbaren. Kinder und Jugendliche haben ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Freiräumen für Spiel und Sport, für viele erwachsene Mitbewohner wiederum sind Erholung und Ruhe wichtige Kriterien für Wohnqualität. Die Stadt unterstützt die Vereinbarkeit dieser unterschiedlichen Bedürfnisse durch verschiedenste Hilfestellungen. Eines der wichtigsten Instrumente sind die Gebietsbetreuungen, die in ganz Wien flächendeckend zum Einsatz kommen und die erste Anlaufstelle für viele Probleme und Ideen der Mieterinnen und Mieters sind.

Auch bei der Wohnhausanlage Am Schöpfwerk ist die Gebietsbetreuung eine wichtige Anlaufstelle für die mehr als 1.700 Mieterinnen und Mieter. Neben der Vorbereitung der thermischen Sanierung eines Großteils der Wohnhausanlage fallen vor allem "alltägliche" Wohnprobleme, wie Lärmbelästigung an. Eines dieser Lärmprobleme ist jetzt in gemeinsamer Kooperation zwischen Mietern, Wohnhausverwaltung, Bezirksvorstehung, den zuständigen Magistratsabteilungen der Stadt, der ARGE Schöpfwerk und der Gebietsbetreuung gemildert worden: Das Schöpfwerk hat seit Juli 2003 einen eigenen Skaterplatz.

Gemeinsam mit den jugendlichen Skatern ist ein Areal neben der U6-Station Am Schöpfwerk gefunden worden, auf dem eine Skaterbahn errichtet worden ist. Hier können sich die Jugendlichen nach Lust und Laune austoben, ohne das Ruhebedürfnis der anderen Mieter zu stören. Ein Sponsor hat dafür gesorgt, dass diese neue Einrichtung im Wert von etwa 22.000 Euro für die Mieter mit keinen Kosten verbunden ist", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann gemeinsam mit der Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele Votava.

In den letzten Jahren ist es immer wieder zu Beschwerden der Mieter gekommen, die sich auf Lärmbelästigungen durch Kinder und Jugendliche bezogen, die auf Inline-Skates und Skateboards innerhalb der Wohnhausanlage unterwegs waren. Die Jugendlichen wiederum verwiesen auf fehlende alternative Möglichkeiten, um ihren Lieblingssport ausüben zu können. In einer gemeinsamen Initiative aller Beteiligten und Betroffenen ist es heuer gelungen, einen geeigneten Standort für eine Skaterbahn zu finden. Eine freie Fläche neben den Ballspielplätzen und der U6-Station hat die Zustimmung der Skater, der Mieter und der Stadt gefunden.

Skaterplatz-Eröffnungsfest am Donnerstag

Am Donnerstag, den 24. Juli 2003, wird der neue Skaterplatz im Rahmen des Bezirksferienspiels feierlich eröffnet. Von 13 bis 18 Uhr wird für Jung und Alt Unterhaltung geboten. Unter anderem bietet die Wiener Polizei Fahrradcodierungen, einen mobilen Verkehrsgarten, und einen Polizei-Quiz an. Kinder können Phantombilder am Computer entwerfen und ein "sprechendes Motorrad" besichtigen. Eine Breakdance-Performance, Kinder-Schminktische und nicht zuletzt eine Skater-Performance sorgen für weitere Unterhaltung. (Schluss) gmp

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Gerd Millmann-Pichler
Tel.: 4000/81 869
mil@gws.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0011