Quallenalarm in der Alten Donau: FP-Donaustadt fordert Untersuchung

Wien, 22.07.03 (fpd) – Nachdem von Anrainern beim Baden in der unteren Alten Donau heute drei bis vier Zentimeter große, weiße Quallen gesichtet und auch "sichergestellt" wurden, sind Umweltstadträtin Kossina und Gesundheitsstadträtin Pittermann dazu aufgefordert, rasche Aufklärung über Ursachen und mögliche Gefährdungen für die Badegäste zu leisten, forderte heute der Klubobmann der Donaustädter Freiheitlichen Toni Mahdalik.

Beim letzten Auftreten von Quallen im Jahr 1994, allerdings in der Neuen Donau, hatten Fachbeamte erklärt, dass diese Tiere ein Beweis für die gute Wasserqualität seien. Mit dieses Begründung wird man die zahlreichen Badegäste an der Alten Donau jedoch nicht restlos überzeugen können. Man müsste daraus nämlich den Schluss ziehen, dass in all den anderen Jahren, wo keine Quallen in der Alten und Neuen Donau zu bemerken waren, die Wasserqualität eine schlechte war.

Die Badegäste haben zudem schon festgestellt, dass die Wasserpflanzen in der Alten Donau in diesem Jahr ein viel geringeres Wachstum als in den Jahren zuvor aufweisen. Dies könnte auch ein Zeichen dafür sein, dass mit der Wasserqualität nicht so weit her sei. Eine rasche Untersuchung der Umstände seitens der zuständigen Stadträtinnen Kossina und Pittermann sei daher das Gebot der Stunde.

Die Anrainer haben auch ein Exemplar der Quallen, das sich im Moment noch bester Gesundheit erfreut, "in Gewahrsam genommen" und sind gerne bereit, dies für Untersuchungen der Fachbeamten zur Verfügung zu stellen. Für Rückfragen dazu stehe ich unter den Telefonnummern 4000/81 747 und 0664/130 78 15 gerne zur Verfügung, so Mahdalik abschließend. (Schluß)am

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