Partik-Pablé: Behandlung muß sich an Krankheitsbild der Patienten orientieren...

... und nicht an deren Brieftasche

Wien, 2003-07-22 (fpd) - Solche Belastungen der Kranken wie in Deutschland unter der rot-grünen Regierung dürfe es in Österreich nicht geben, erklärte heute die freiheitliche Klubobmannstellvertreterin Dr. Helene Partik-Pablé zu den Aussagen des Gesundheitsökonomen Christian Köck. ****

Es gebe im Gesundheitsbereich noch viele Einsparungspotentiale wie etwa bei der Bürokratie, sodaß es nicht notwendig sei, so rigoros auf dem Rücken der Patienten einzusparen, betonte Partik-Pablé. Es müsse nach wie vor gewährleistet sein, daß jeder, auch derjenige, der nur über geringe finanzielle Mittel verfüge, jene Medikamente erhalte, die speziell für ihn notwendig seien, und eine Behandlung, die sich an seinem Krankheitsbild orientiere und nicht an seiner Brieftasche. Besonders der in Deutschland eingeschlagene Weg, den Zahnersatz aus der Krankenversicherung herauszunehmen, sei nicht akzeptabel, denn es gehöre zum intakten Selbstbildnis eines Menschen, daß seine Zähne in Ordnung seien und er nicht aus Geldmangel eine Beschädigung seines Selbstwertgefühls in Kauf nehmen müsse. (Schluß)

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