- 20.07.2003, 10:44:39
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Kadenbach: ÖVP-Parteipolitik im Innenministerium führte geradewegs zu mehr "Unsicherheit" in Niederösterreich
Mehr Sicherheit für Bevölkerung statt weitere Postenschließungen und weiteren Personalabbau bei der Exekutive
St. Pölten, (SPI) - "Die jahrelange ÖVP-Parteipolitik im
Innenministerium führte geradewegs zu weniger Sicherheit in
Niederösterreich. Geschlossene Gendarmerieposten und
Polizeiwachzimmer, weniger Personal und weniger Überwachung, eine
massiv gestiegene Kriminalitätsrate sowie ein Rückgang der
Aufklärungsquoten sind die Folge dieser jahrelangen
‚Unsicherheitspolitik' von Innenminister Ernst Strasser. Im
Interesse der Bevölkerung und der Sicherheit in unserem Bundesland
ist es höchst an der Zeit, dass hier eine neue Sicherheitsqualität
und eine neue Politik Platz greift. Das SPÖ-Sicherheitskonzept zeigt
den Weg auf - und es bringt vor allem für die ländlichen Regionen,
welche unter Strasser durch den Personalabbau und die
Postenschließungen besonders zu leiden hatten, viele Vorteile",
kommentiert SPNÖ-Landesparteigeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach
heutige Aussagen der VP-Niederösterreich.****
Die Daten der letzten Kriminalitätsstatistik 2002 für NÖ offenbaren
nämlich auf allen Ebenen das sicherheitspolitische Versagen von
Strasser. So stiegen beispielsweise in Niederösterreich die
Verbrechen gegen fremdes Vermögen im Vergleich zum Vorjahr um
massive 16,0 % oder 59.690 Fälle an. Im Jahr 2001 waren es noch
51.461 Fälle. Verbrechen gegen Leib und Leben stiegen um 5,3 % -
hier ging sogar die Aufklärungsquote um 0,2 % zurück. Insgesamt
stieg die Kriminalität in Niederösterreich um 14,0 % auf 85.397
angezeigte Fälle.
"Das neue Sicherheitsmodell der SPÖ für Österreich weist dagegen den
Weg in die richtige Richtung! Es geht nicht um reine Einsparungen,
sondern um eine Verbesserung der Struktur, eine Vereinfachung für
die Exekutive selbst und für die Bevölkerung. Wichtig beim neuen
Modell der SPÖ ist vor allem auch die Regionalisierung. Die
Versorgung der Menschen in dünner besiedelten Gebieten ist durch die
Sicherheitsregionen ebenso abgedeckt, wie die der Menschen die in
Ballungsräumen leben," so Kadenbach abschließend.
(Schluss) fa
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