- 19.07.2003, 12:48:12
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ARBÖ: 25 Kilometer Stau vor dem Tauerntunnel durch Urlauberreisewelle
Stundenlange Wartezeiten auf Tauernautobahn und Südautobahn
Wien (ARBÖ) - Die Urlauberreisewelle erreichte gegen Mittag ihren
Höhepunkt, berichtet der ARBÖ. Hauptbetroffen waren neben der A10,
Tauernautobahn, die A2, Südautobahn und die Grenzstellen nach Ungarn
und Slowenien.
Bereits seit den frühen Morgenstunden kam es auf der A10,
Tauernautobahn, vor dem Nordportal des Tauerntunnels zu
kilometerlangen Staus. Gegen 03:13 Uhr wurde die Blockabfertigung
verhängt. Gegen 11:30 Uhr reichte der Stau rund 25 Kilometer bis zum
Reittunnel zurück. Die Urlauber mussten rund 3 Stunden Wartezeit in
Kauf nehmen. In weiterer Folge staute es vor dem Katschbergtunnel
rund 2 Kilometer zurück. Auch vor dem Knoten Villach standen die
Kolonnen rund 3 Kilometer bis zur Ausfahrt Ossiacher See zurück.
Neben der Tauernautobahn war auch die Südautobahn eine zweite
Staustrecke im Urlauberreiseverkehr. Vor allem auf der Nordumfahrung
Klagenfurt kam es vor dem Ehrentalbergtunnel zu Blockabfertigung und
zum Teil kilometerlangen Staus in Richtung Süden. In der Steiermark
kam es zwischen Steinberg und Modriach vor dem Herzogbergtunnel
ebenfalls zu kilometerlangen Staus in beiden Richtungen, berichtet
der ARBÖ. Bereits vor dem Packabschnitt stellte sich eine Baustelle
bei Gleisdorf/Süd den Reisenden in Richtung Süden als "Hindernis in
den Weg". Gegen Mittag reichte der Stau rund 10 Kilometer bis
Sinabelkirchen zurück.
In Tirol war vor allem die A13, Brennerautobahn, im Mittelpunkt der
Staureports. Seit den Vormittagstunden kam es zwischen Steinach und
Gries/Brenner auf einer Strecke von rund 7 Kilometern immer wieder zu
zähfließenden Verkehr mit Stau. "Die längsten Staus wurden allerdings
aus dem benachbarten Ausland gemeldet. Im italienischen Kanaltal
sorgte ein Unfall und der Urlauberreiseverkehr bei Carnia in den
Vormittagstunden für rund 35 Kilometer Stau. Auch aus Bayern wurden
vor allem von der A8, Verbindung München-Salzburg, kilometerlange
Staus gemeldet. Zwischen Irschenberg und Rosenheim gab es auf rund 16
Kilometer in Richtung Süden nur mehr ein Vorwärtskommen im
Schritttempo. Ein ähnliches Bild bot sich auf der Strecke von rund 10
Kilometern zw. München und Holzkirchen", so Thomas Haider vom
ARBÖ-Informationsdienst.
Stundenlange Geduldsprobe an den Grenzstellen=
Viel Geduld brauchten Urlaubsreisende nicht nur auf den Transitrouten
in West- und Südösterreich sonder auch an den Grenzstellen in
Richtung Osten und Süden. In Nickelsdorf mussten die Reisenden am
Vormittag rund 2 Stunden Wartezeit in Richtung Ungarn einplanen.
Ebenfalls rund 2 Stunden Wartzeiten wurden bei der Ausreise von der
Grenzstelle Klingenbach gemeldet. In Richtung Slowenien hieß es bis
in den späten Vormittag für Reisenden am Autobahngrenzübergang
Spielfeld ebenfalls bis zu 2 Stunden ausharren. Eine Stunde
Wartezeit ebenfalls bei der Ausreise meldete die Grenzstelle
Karwankentunnel.
Die Situation an den Grenzstellen besserte sich in den Mittagstunden
allerdings etwas, berichtet der ARBÖ. In Nickelsdorf und Klingenbach
betrug die Wartezeit gegen 12:30 Uhr jeweils rund 1,5 Stunden. In
Spielfeld und vor dem Karwankentunnel hatten sich die Staus großteils
aufgelöst.
(Forts. mögl).
OTS0022 2003-07-19/12:48
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