- 18.07.2003, 13:59:30
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AMA Marketing Gesmbh. stellt Gradwohl richtig: Chancen werden zur richtigen Zeit genutzt
Agrarmarkt Austria stellt ebenfalls richtig: Keine Fehler in Formularen
Wien (OTS) - Die Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. weist
Vorwürfe des Agrarsprechers der SPÖ, Gradwohl, entschieden zurück.
Wie aus heutigen Medienberichten zu entnehmen war, ist die Agrarmarkt
Austria Marketing GesmbH. Teil der Exportoffensive 1-24, die gestern
von Lebensminister Pröll und WKÖ-Präsident Leitl präsentiert wurde.
Dazu Dr. Mikinovic, Geschäftsführer der Agrarmarkt Austria Marketing
GesmbH.: "Ziel dieser Exportoffensive ist es, die Märkte in den
Beitrittsländern nach Öffnung der Grenzen intensiv zu bearbeiten,
sodass österreichische Unternehmen, besonders KMU, die Chancen
wahrnehmen können. Dazu werden im Herbst und Frühjahr in sieben
Städten Präsentationen von Lebensmitteln organisiert."
Bereits terminlich festgelegt sind:
Ungarn Budapest 30. September und 1. Oktober 2003 Tschechien Prag 28. und 29. Oktober 2003 Slowenien Laibach 27. und 28. November 2003
2004 folgen Polen, Slowakei, Bulgarien und Rumänien. Somit wird
die Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. in Abstimmung mit den
anderen Partnern der Exportoffensive ihr Know-How und ihre Leistungen
einbringen. Ziel ist es, in den neuen Beitrittsländern die Märkte
genauso erfolgreich zu bearbeiten, wie das nach dem EU-Beitritt mit
den Märkten Deutschland und Italien gemacht wurde. Allein im Bereich
Milch und Milchprodukte inkl. Käse wurden seit dem EU-Beitritt im
Jahr 1995 die Exporte in die EU verdreifacht. Der Exportwert von
Agrarprodukten nach Deutschland und Italien wurde im selben Zeitraum
jeweils verdoppelt und liegt für Deutschland bei rund 1,5 Mrd. Euro,
bei Italien bei rund 800 Mio. Euro. Dr. Mikinovic: "Es kommt darauf
an, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun. Jetzt ist der
Zeitpunkt für eine österreichische Exportoffensive günstig, bei der
alle Partner intensiv zusammenarbeiten und damit auf den Märkten
erfolgreich sein werden."
Zum Vorwurf, die Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. habe falsche
Förderformulare ausgeschickt, ist klarzustellen, dass dafür erstens
nicht - wie von Gradwohl behauptet - die "AMA-Marketinggesellschaft",
sondern die Agrarmarkt Austria zuständig ist. Zweitens sind die
Formulare korrekt. Offenbar haben sich die Beschwerdeführer nicht
ausreichend informiert. Ab 2002 wurde in Umsetzung einer
Sonderrichtlinie des Bundesministeriums für Land- und
Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft die Bewertung der Rinder
unter einem halben Jahr geändert. Somit wurde völlig korrekt und
nachvollziehbar vorgegangen. (schluss)
OTS0133 2003-07-18/13:59
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