LAbg. Richau zum Radwegenetz: "Immenser Nachholbedarf für Kärnten"

Studie zum Drauradweg macht Versäumnisse deutlich

Klagenfurt (oevpd) – Vor einem "enormen Nachholbedarf in Sachen Kärntner Radwegenetz" spricht heute VP-Sicherheitssprecher LAbg. Franz Richau. Während auf der Strecke Sillian- Lienz über 50.000 Stück Rad-Packages (Möglichkeit, der Verbringung des Radfahrers durch Bahn oder Bus) verkauft werden, wird der Drauradweg auf Kärntner Landesgebiet derzeit von lediglich 15.000 Personen benützt. Eine Kombination aus der Benützung des Drauradweges und einer Verbringung des Radfahrers durch Bus oder Bahn ist in Kärnten kaum möglich. Um diese unbefriedigenden Zustand zu ändern, will Richau die verkehrstechnische Infrastruktur wie auch die werblichen Maßnahmen verbessert wissen. "Mit den leeren Ankündigungen von Haider, Pfeifenberger und Dörfler, Kärnten als Radland positionieren zu wollen, ist es nicht getan", so Richau. ****

Die vom Land Kärnten im August des Vorjahres in Auftrag
gegebene Gesamtstudie zum Drauradweg lieferte ernüchternde Fakten. Was seine Bekanntheit betrifft, spielt der Drauradweg laut Studie "keine Rolle". Österreichweit liegt er im hinteren Mittelfeld. Das bestehende Angebot würde zwar als zukunftsträchtig jedoch insbesondere im Bereich der Infrastruktur (Raststationen, Wegbeschaffenheit, Beschilderung) als verbesserungswürdig angesehen. "Die vorliegenden Zahlen sollten uns eigentlich zu denken geben", so der VP-Verkehrssprecher abschließend. (Schluss)

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