• 16.07.2003, 15:33:23
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SP-Haider zu Voest : ÖIAG bekräftigt Rolle der EU im Verkaufsverfahren

Veräußerungsstopp Gebot der Stunde - SP-Bedenken gegen unseriöse Beschwichtigungsstrategie der VP OÖ endgültig voll bestätigt

Linz (OTS) - Die heutigen Auskünfte aus der ÖIAG zur weiteren
Vorgangsweise beim Verkauf der Voest - Anteile, bestätigt die
bisherige Argumentation der oberösterreichischen Sozialdemokraten.

"25 % plus eine Aktie in der öffentlichen Hand sind derzeit die
einzige wirkliche Sicherheit für den Bestand der Vöest und deren
2-Milliarden-Euro - Investitionsprogramm. Denn wie die ÖIAG selbst
bestätigt, muss sie jedes Verkaufsverfahren abseits der Börse von der
EU genehmigen lassen und internationale Anbieter berücksichtigen. Das
bietet keine Sicherheit. Damit ist auch endgültig klar, dass jede von
der VP OÖ bisher propagierte OÖ-Lösung nichts als eine vage
Wunschvorstellung ist," sagte am Mittwoch Erich Haider, Vorsitzender
des SP OÖ.

Die SP OÖ hätte immer vor der VP - Propaganda in der Voest - Frage
gewarnt. Es könne nicht so sein, dass ein oberösterreichisches
Paradeindustrieunternehmen durch ein paar Fahrten zum Bundeskanzler
nach Wien quasi unter Freunden verkauft werde. Die Voest und ihre
Mitarbeiter hätten es sich nicht verdient, mit solchen
Beruhigungstaktiken durch die VP hinters Licht geführt zu werden,
ergänzte Haider.

"Jetzt ist ein Veräußerungsstopp Gebot der Stunde. Zumindest 25 %
plus eine Aktie dürfen nicht verkauft werden. Damit würde wieder Ruhe
ins Unternehmen einkehren. Das wäre seriös. Nur ein paar Wien -
Fahrten von VP-Chef Pühringer sind zuwenig und bringen nichts, wie
sich zeigt," schloss Erich Haider.

OTS0162    2003-07-16/15:33

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