• 16.07.2003, 14:37:48
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  • OTS0148 OTW0148

Ozonbelastung über den Grenzwert gestiegen

Zentralraum Niederösterreichs davon betroffen

St. Pölten (NLK) - An 2 Messstellen - Krems und St. Pölten - wurde
heute, Mittwoch, 16. Juli, um 13 Uhr der Grenzwert der
Informationsschwelle (180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft) gemäß
dem kürzlich novellierten Ozongesetz überschritten. In St. Pölten
erreichte der Einstundenmittelwert der Ozonbelastung den Wert von 190
Mikrogramm, in Krems wurden 182 Mikrogramm gemessen.

Auf Grund des schönen und heißen Sommerwetters wurde diese
Ozonepisode bereits vom NÖ Ozondienst erwartet. Üblicherweise liegt
der Ozonbelastungsschwerpunkt im Umland von Wien. Diesmal ist vor
allem der Zentralraum Niederösterreichs betroffen. Es werden
voraussichtlich auch an anderen Stationen dieser Region die Ozonwerte
über die Informationsschwelle steigen. Für morgen ist eine
Wetterverschlechterung in Form von Gewittern und Regenschauern
vorausgesagt. Dies wird die Ozonbelastung wieder spürbar reduzieren.

Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle können bei
einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher
Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale
Aufenthalt im Freien, z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch
für empfindliche Personen unbedenklich. Der weitere Verlauf der
Ozonkonzentration im Aufenthaltsbereich sollte aber aufmerksam
beobachtet werden. Weitere individuelle Schutzmaßnahmen sind erst bei
Überschreiten der Alarmschwelle erforderlich.

Ozonwerte und Informationen über andere Schadstoffwerte und
Wetterdaten liefern u.a. die Internetseiten (www.noe.gv.at) des
Landes Niederösterreich.

OTS0148    2003-07-16/14:37

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK

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