ORF-Produktion "Brüder II" mit Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek bald abgedreht

Wien (OTS) - Wenn sie drehen, streiten sie, wenn sie Drehpause haben, rennt der Schmäh am laufenden Band: Die Rede ist von Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek, die noch bis kommenden Freitag, dem 18. Juli 2003, als streitbares Geschwistertrio für die ORF-Produktion "Brüder II" vor der Kamera stehen. Unter der Regie von Wolfgang Murnberger arbeiten die österreichischen Publikumslieblinge an der Fortsetzung der Charakterkomödie des Kreativduos Uli Brée und Rupert Henning, deren TV-Premiere im Juni 2002 bis zu 1.011.000 ORF-Zuseherinnen und Zuseher verfolgten. Im Frühjahr 2003 wurde "Brüder"-Regisseur Murnberger mit dem Erich-Neuberg-Preis ausgezeichnet. Erfolg verpflichtet - und so war eine Fortsetzung der "Brüder"-Story klare Sache. Als drei ungleiche Brüder, die nach dem Tod ihrer Mutter zufällig entdecken, dass sie nicht vom selben Vater stammen, gingen Böck, Steinhauer und Vitásek in "Brüder I" auf vergebliche Vatersuche. "Und mir drei sind trotzdem Brüder" - damit schlossen Ludwig (Böck), Ernst (Steinhauer) und Adrian (Vitásek) Stadler letztendlich das unerfreuliche Kapitel ihrer Lebensgeschichte. Doch in der Fortsetzung des Fernsehfilms droht den Stadlerschen Familienbanden eine harte Zerreißprobe: Nicht nur, dass Adrian ein Buch über seine Familie geschrieben hat, in dem vor allem Ernstl (Steinhauer) nicht gut wegkommt, herrscht auch noch zwischen Vickerl (Böck) und Ernstl dicke Luft. Denn zwischen Ludwig und Iris (Susa Meyer) - der Mutter von Ernsts Zwillingssöhnen, mit der diesen (fast) nur mehr die Kindererziehung verbindet - entsteht zarte Zuneigung. Die Tatsache, dass Iris plötzlich wieder schwanger wird, treibt den Bruderzwist letztendlich auf die Spitze.

Charisma ist kein Deodorant

Wenn Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek gemeinsam drehen, prallt eine geballte Ladung komödiantischen Könnens aufeinander. Diese entlädt sich hauptsächlich in den Drehpausen, denn "wir verfilmen ja ein tragikomisches Drehbuch. Die Geschichte ist überhaupt nicht lustig im klassischen Sinn", betont "Ernstl"-Darsteller Steinhauer. Viel mehr liegt die Komik in den diversen, teilweise skurrilen Situationen, die die Brüder erleben, und vor allem in den Streitigkeiten und pointierten Dialogen. Aber sobald die Kamera nicht läuft, sind die Schmähbrüder nicht zu stoppen. "Es ist eine wahre Freude, mit solchen Kollegen zu arbeiten. Da ist so viel Charisma am Set, dass es einen leicht erschüttern kann, es ist fast eine Bürde", pflanzt Steinhauer seine Partner in einer Drehpause. "Weißt du überhaupt, was des is'?", kontert Böck. "Des is auf jeden Fall kein Deodorant", springt Vitásek Steinhauer sofort hilfreich zur Seite. Der Schlagabtausch ist eröffnet. "Ganz im Ernst. Man fühlt sich hier sehr gut aufgehoben. Da ich ja der Jüngste bin, sowohl im Film als auch in der Realität, kann ich mir sehr viel von meinen älteren Kollegen abschauen, wie man's nicht macht", provoziert Vitásek weiter. "Und in Wirklichkeit bin ich hier was ganz Besonders, schließlich bin ich der Einzige, der keinen Kommissar in einer Serie gespielt hat", spielt er auf Steinhauers "Polt"- und Böcks "Trautmann"-Darstellung an. "Das verbitt' ich mir: Ich bin Gruppeninspektor in einer TV-Reihe und in keiner Serie", tönt Steinhauer und "Und i bin a ka Kommissar, sondern Abteilungsinspektor, alles klar?", kontert Böck. "Wir proben wieder", kommt plötzlich die Regieanweisung - und das kollegiale Geplänkel der drei ist für kurze Zeit wieder eingestellt.

Maßgeschneiderte Rollen, fast wie im echten Leben

"Dieses Projekt ist uns dreien wie auf den Leib geschneidert. Eigentlich müssen wir uns auf diese Rollen nicht wirklich einstellen, weil sie uns einfach liegen", erzählt "Ludwig"-Darsteller Wolfgang Böck in einer weiteren Drehpause. "Die Geschichten sind sehr aus dem Leben gegriffen", schließt sich Kollege Vitásek an. "Nur dass ich im Film einen Homosexuellen spiel, doch der hat eigentlich sehr ähnliche Probleme wie die anderen Brüder, nur halt vom anderen Ufer." "Ja, er hat's mit den Männern, und Ernstl und Vickerl haben sich immer wegen ein und derselben Frau", so Steinhauer. "Heterohomogene Probleme eben". Wie diese ausgehen, kann das ORF-Publikum voraussichtlich 2004 sehen.

Vieles bleibt gleich - Alles bleibt besser

Neben dem aus Teil I bewährten Schauspielerteam - Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitásek, Susa Meyer, Wolfgang Michael -stehen diesmal weiters Silvia Eisenberger, die Zwillinge Josef und Michael Harrant, Michael Pink, Joseph Lorenz, Andrea Clausen u. a. vor der bewährten Kamera von Helmut Wimmer.

Darüber hinaus verpflichtete das Produktionsteam der Wiener DOR Film für Gastrollen auch fünf prominente Österreicher: Kabarettist Leo Lukas, Nobelgastronom Walter Eselböck, Ö3-Astrologin Gerda Rogers, "ZiB"-Präsentatorin Ingrid Thurnher, die im vergangenen April zum dritten Mal im Rahmen der Romy-Verleihung zur beliebtesten TV-Moderatorin gekürt wurde, und Regisseur Wolfgang Lesowsky.

"Brüder II" ist eine Produktion des ORF, hergestellt von DOR Film.

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