• 15.07.2003, 09:30:00
  • /
  • OTS0032 OTW0032

TMS liefert an Magna auch die Karosseriebauanlage für den neuen smart roadster-coupé

Außergewöhnliche Taktzeit für außergewöhnlichen smart roadster-coupé

Wien (OTS) - Kundenzufriedenheit ist das "A" und "O": So hat TMS
nach der Karosseriebauanlage des smart city-coupés auch den Auftrag
für den Karosseriebau des smart roadster-coupé bekommen. Dabei
mussten die Ingenieure der TMS Produktionssysteme GmbH, ein
Unternehmen der VINCI Energies, völlig umdenken: Werden sonst immer
die Arbeitsaufgaben auf einfache Bewegungen herunter gebrochen, sind
beim smart roadster-coupé wegen der großen Fertigungstiefe komplexe
Arbeitszyklen notwendig.

"Beim smart roadster-coupé leben wir mit einer außergewöhnlichen
Taktzeit von 396 Sekunden", markiert Peter Oyrer, TMS-Projektleiter,
eine Besonderheit dieses Projektes, "weil nur kleinere Stückzahlen zu
produzieren sind und in einer Station ein maximaler Arbeitsinhalt und
eine hohe Roboterauslastung realisiert werden soll." Zum Vergleich:
Werden beim smart city-coupés 5 bis 15 Schweißpunkte pro
Roboterschweißzange gesetzt, sind es beim smart roadster-coupé 50 bis
60. Da ist Anlagenflexibilität gefordert, die vor allem die 38
Roboter mit ihren 61 Schweißzangen bieten. Sie "nehmen" sich einfach
eine andere "Werkzeughand" aus dem Magazin und verrichten weitere
Arbeitsgänge.

Das Konzept der Karosseriebauanlage für den smart roadster-coupé
ist ähnlich wie beim smart city-coupés - der komplette Unterboden
wird über Fertigungsinseln durch Roboter-Handling gefertigt. Bei dem
Fertigungsfluss zwischen den einzelnen Fertigungsinseln haben die
TMS-Ingenieure Übergabebereiche mit kleinen Entkoppelungseinheiten
geschaffen, um Störungen besser kompensieren zu können. Der fertige
Unterboden wird auf den Skid gelegt und über Rollenbahnen durch den
Fertigungsbereich Aufbau transportiert. In drei Geometrie-Stationen
wird der Unterboden mit dem Seitenteil Innen, Seitenteil Außen und
den Dachteilen gefügt. Jede Geometriestation ist mit einem Hubtisch
ausgestattet, der die teilfertige Rohkarosse der Maß gebenden
Spanntechnik zuführt. Insgesamt sind 35 Skid-Paletten im Einsatz, die
nach Übergabe der lackierfähigen Karosse über eine Bühne zum
Startplatz gelangen, wo sie mit dem fertigen Unterboden ihren
erneuten Weg durch die Stationen beginnen.

Bei diesem Projekt konnten beide Vertragspartner - Magna als
Auftraggeber und TMS als Auftragnehmer - daraus Nutzen ziehen, dass
sowohl Karosseriebau-Anlage als auch Skid-Fördertechnik aus einer
Hand geliefert werden konnten. Die Zeitschiene war - wie immer
häufiger feststellend sehr anspruchsvoll: Im Juli 2001 wurde der
Auftrag angenommen für den Start-of-Production-(SOP)-Termin 8.1.2003.

Bilder erhalten Sie auf Anfrage unter: [email protected]

OTS0032    2003-07-15/09:30

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OTD

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel