- 09.07.2003, 09:19:19
- /
- OTS0028 OTW0028
Keck: Zerschlagung der Voest ist beschlossene Sache
ÖVP und FPÖ lehnen im Parlament SP-Antrag auf staatlichen Kernaktionär bei der Voest ab
Wien (SK) Der Linzer SPÖ-Abgeordnete und Voest-Betriebsrat Dietmar
Keck brachte gestern im Parlament den Antrag ein, dass der Staat 25
Prozent plus eine Aktie an der voestalpine halten müsse. Nur damit
sei der Erhalt des heimischen Standortes, die Nichtzerschlagung des
Betriebs und die Sicherung der Arbeitsplätze zu garantieren. ÖVP und
FPÖ lehnten den Antrag ab, und geben damit den Weg zum Totalabverkauf
der Voest an Frank Stronach frei. ****
Obwohl die FPÖ im OÖ-Landtag letzte Woche noch für den staatlichen
Kernaktionär gestimmt haben, fielen die blauen Abgeordneten in Wien
wie schon so oft wieder um. Alle oberösterreichischen
FPÖ-Nationalräte und natürlich auch alle ÖVP-Nationalräte aus
Oberösterreich stimmten damit gegen die Interessen der
Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher.
Gerade heute haben die führenden Magna-Vertreter Frank Stronach und
Siegfried Wolf erneut bestätigt, dass sie ein Angebot für den
Voest-Kauf abgeben werden. Die Versprechungen von Landeshauptmann
Pühringer und der Bundesregierung, dass Magna als ausländischer
Konzern nicht zum Zuge kommen dürfe, seien damit als unwahr entlarvt,
so Keck. (Schluss) se/mp
Rückfragehinweis: Mag. Reinhard Steinbauer (Parlamentsbüro NR Keck),
Tel.: 01-40110-3693 bzw. 0664-4122239
OTS0028 2003-07-09/09:19
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK






