Keck: Zerschlagung der Voest ist beschlossene Sache

ÖVP und FPÖ lehnen im Parlament SP-Antrag auf staatlichen Kernaktionär bei der Voest ab

Wien (SK) Der Linzer SPÖ-Abgeordnete und Voest-Betriebsrat Dietmar Keck brachte gestern im Parlament den Antrag ein, dass der Staat 25 Prozent plus eine Aktie an der voestalpine halten müsse. Nur damit sei der Erhalt des heimischen Standortes, die Nichtzerschlagung des Betriebs und die Sicherung der Arbeitsplätze zu garantieren. ÖVP und FPÖ lehnten den Antrag ab, und geben damit den Weg zum Totalabverkauf der Voest an Frank Stronach frei. ****

Obwohl die FPÖ im OÖ-Landtag letzte Woche noch für den staatlichen Kernaktionär gestimmt haben, fielen die blauen Abgeordneten in Wien wie schon so oft wieder um. Alle oberösterreichischen FPÖ-Nationalräte und natürlich auch alle ÖVP-Nationalräte aus Oberösterreich stimmten damit gegen die Interessen der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher.

Gerade heute haben die führenden Magna-Vertreter Frank Stronach und Siegfried Wolf erneut bestätigt, dass sie ein Angebot für den Voest-Kauf abgeben werden. Die Versprechungen von Landeshauptmann Pühringer und der Bundesregierung, dass Magna als ausländischer Konzern nicht zum Zuge kommen dürfe, seien damit als unwahr entlarvt, so Keck. (Schluss) se/mp

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