• 09.07.2003, 09:00:00
  • /
  • OTS0018 OTW0018

Biene Maja als tödliche Gefahr für Allergiker

Adrenalin-Autoinjektor kann im Notfall Leben retten Linz (OTS) - Jährlich sterben allein in Österreich rund 10 Menschen an den Folgen einer Insektengiftallergie. Schon ein Wespen- oder Bienenstich genügt, um schwere Reaktionen bei Allergikern auslösen zu können. Eine wirksame und schnelle Akutbehandlung ist deshalb überlebenswichtig. Ein von dänischen Forschern entwickeltes Adrenalin-Präperat, das im Notfall einfach und schnell selbst injiziert wird und eine optimale Erstversorgung gewährleistet, sollte deshalb zur lebensrettenden Grundausstattung jedes Allergiker zählen.

Jährlich sterben allein in Österreich rund 10
Menschen an den Folgen einer Insektengiftallergie. Schon ein
Wespen- oder Bienenstich genügt, um schwere Reaktionen bei
Allergikern auslösen zu können. Eine wirksame und schnelle
Akutbehandlung ist deshalb überlebenswichtig. Ein von dänischen
Forschern entwickeltes Adrenalin-Präperat, das im Notfall einfach
und schnell selbst injiziert wird und eine optimale Erstversorgung
gewährleistet, sollte deshalb zur lebensrettenden Grundausstattung
jedes Allergiker zählen.

Heuer ist in unseren Breiten durch die anhaltend hohen
Temperaturen der letzten Wochen ein besonders starkes Wespenjahr. Was
für viele Menschen einfach eine lästige Tatsache ist, ist für jene
mit Insektengiftallergien jedoch eine bedrohliche Gefahr. "Bei bis zu
10 Prozent der Bevölkerung kann eine Sensibilisierung auf
Insektengift nachgewiesen werden, immerhin 3 Prozent zeigen echte
allergische Symptome", so Univ. Doz. Dr. Georg Klein, Leiter der
dermatologischen Abteilung des Krankenhauses der Elisabethinen in
Linz.

Immer wieder kommt es nach Insektenstichen zu schweren
allergischen Reaktionen, teilweise sogar mit tödlichem Ausgang. Dabei
wäre dieser traurige Umstand vermeidbar: Eine rasche medikamentöse
Erstversorgung sofort nach einem Insektenstich hilft bei der
Vermeidung eines allergischen Schocks und kann Leben retten.

Adrenalin-Autoinjektor - Optimale Versorgung für den Notfall

Allergieforscher haben zur Vorbeugung von Notfallsituationen einen
Autoinjektor entwickelt, der schnell und kinderleicht zu handhaben
ist. Der darin enthaltene Wirkstoff Adrenalin wird vom Patienten bei
ersten Anzeichen von Juckreiz, Schwindel, Zittern oder Atemnot selbst
in den Oberschenkel injiziert. Er wirkt kreislaufstabilisierend und
kann damit eine Überreaktion des Immunsystems und einen möglichen
allergischen Schock verhindern.

Allergiker sollten dieses Notfallmedikament immer griffbereit bei
sich haben. Es ist ca. 1 Jahr haltbar und findet dank handlicher
Kugelschreibergröße überall Platz. Der Autoinjektor und der
Junior-Autoinjektor speziell für Kinder sind rezeptpflichtig und nach
Verordnung des Arztes über jede Apotheke zu beziehen.

Allergieimpfung bietet langfristigen Schutz für
Insektengiftallergiker

Um jedoch erst gar nicht in eine Notfallsituation zu kommen,
empfehlen Allergieexperten besonders für Insektengiftallergiker die
Allergieimpfung (die medizinische Bezeichnung lautet "Spezifische
Immuntherapie") als wirksamste und nachhaltigste Therapieform. Sie
bewirkt als einzige Behandlungsart, das Immunsystem so weit zu
"trainieren", dass der Körper bei Kontakt mit dem entsprechenden
Allergen nicht mehr "überreagiert". Die Therapie mit modernen,
molekular standardisierten Präparaten kann Patienten schon nach
kurzer Dauer gegen das Insektengift unempfindlich machen und nimmt
damit Insektenstichen ihren Schrecken.

Aktuelle Studien zeigen, dass nach einer Therapiedauer von drei
Jahren und über einen Beobachtungszeitraum von 5 Jahren bei nahezu
100 Prozent der behandelten Patienten keinerlei systemische
allergische Reaktionen mehr auf Bienen- oder Wespenstiche auftraten.

Hohe Dunkelziffer nicht erkannter Insektengift-Allergien

Beunruhigend ist nach Meinung der Experten die immer noch hohe
Dunkelziffer nicht erkannter bzw. nicht behandelter
Insektengift-Allergiker.

Deshalb sollte bei Verdacht auf Insektengiftallergie unbedingt
sofort ein allergologisch geschulter Facharzt aufgesucht und ein
Allergietest gemacht werden.

Die Kosten dafür wie auch die Therapiekosten für die
Allergieimpfung übernimmt zur Gänze die Krankenkasse.

Eine Patientenbroschüre mit wichtigen Informationen zum Thema
Allergien kann kostenlos unter 0732/38 53 72 angefordert werden.

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel