- 08.07.2003, 13:14:19
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Rossmann: Integrative Berufsausbildung für Jugendliche mit Behinderung beschlossen
Wien, 2003-07-08 (fpd) - "Gerade im Jahr der Menschen mit Behinderung
ist der Beschluß des integrativen Berufsausbildungsgesetztes ein
Meilenstein für die berufliche Ausbildung von Jugendlichen mit
Behinderung", erklärte heute die freiheitliche Bildungssprecherin
Mares Rossmann. Hier komme es erstmals zu einer wirklichen
Integration im Bereich der Berufsschulen. "Hier ist, nicht zuletzt
auf Initiative von Vizekanzler und Sozialminister Mag. Herbert Haupt,
etwas gelungen, was in 30 Jahren keinem sozialdemokratischen
Sozialminister gelungen ist", so Rossmann. ****
Einer der Kernpunkte des integrativen Berufsausbildungsgesetzes ist
die Miteinbeziehung von Jugendlichen mit sozialen, begabungsmäßigen
oder körperlichen Benachteiligungen in das
Berufsausbildungsgeschehen. Ermöglicht kann das einerseits durch die
Verlängerung der Lehrzeit werden, wobei in diesem Fall
Berufsschulpflicht besteht. Weiters ist eine Teilqualifizierung mit
einer Abschlußprüfung möglich. "Es wird eine individuelle Ausbildung
ermöglicht und es kann auf die jeweiligen Bedürfnisse und die
persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Detail eingegangen
werden", erläutert Rossmann.
"So haben benachteiligte Jugendliche am Arbeitsmarkt erstmals eine
reelle Chance, mit einem Abschluß auch in das Berufsleben
einzutreten", so die freiheitliche Abgeordnete. Damit besteht auch
die Möglichkeit eigene Versicherungszeiten zu erwerben und ein
selbstbestimmteres Leben zu führen. Rossmann begrüßt auch die
Evaluierung des Gesetzes im Jahr 2005, weil damit die Überprüfung der
Treffsicherheit gewährleistet wird. "Ich freue mich besonders, daß es
bei diesem wichtigen Gesetzeswerk zu einer Vierparteieneinigung
gekommen ist", so Rossmann abschließend.(Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
OTS0161 2003-07-08/13:14
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