- 08.07.2003, 12:59:27
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WOLFMAYR: INTEGRATIVE BERUFSAUSBILDUNG ERÖFFNET NEUE AUSBILDUNGSCHANCEN FÜR JUGENDLICHE MIT BENACHTEILIGUNGEN
Maßgeschneiderte Ausbildung durch Teilqualifikation
Wien, 8. Juli 2003 (ÖVP-PK) Mit der Novelle zum
Berufsausbildungsgesetz wird die seit langem gewünschte rechtliche
Grundlage für eine integrative Berufsausbildung für benachteiligte
Personen geschaffen. Auf Basis des neuen Gesetzes haben behinderte
Jugendliche künftig die Möglichkeit, die Lehrzeit individuell
anzupassen oder eine Teilqualifizierung zu erlangen. Das erklärte
heute, Dienstag, ÖVP-Abg. Dr. Andrea Wolfmayr. Für Wolfmayr ist der
wesentliche, eigentliche und wichtige Entwicklungsschritt, der diesem
Gesetz zugrunde liegt, die klare Willensbekundung aller Parteien zur
weiteren Integration von Menschen mit Behinderungen in allen Lebens-
und Arbeitsabläufen. ****
Als zentralen Punkt des vorliegenden Gesetzes sieht Wolfmayr die
Teilqualifikation. Durch eine maßgeschneiderte Ausbildung wird ganz
gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der behinderten
Jugendlichen eingegangen werden und ihnen wird die Möglichkeit
geboten, Teile des Berufsbildes eines Lehrberufes zu erlernen und
dies auch durch Prüfungen bestätigt zu bekommen. Eine Qualifizierung,
die ihnen den Eintritt in den Arbeitsmarkt ermöglicht, auch wenn es
für die Erreichung eines Lehrabschlusses nicht reicht.
Abschließend unterstrich Wolfmayr die Bedeutung der vielen überaus
engagierten Behinderten-Initiativen, die konstruktiv am Entstehen
dieses Gesetzes mitgewirkt haben:
"So ist beispielsweise die steirische Initiative Chance B seit Jahren
in diese Richtung unterwegs und hat Teilqualifizierung in
Übereinkunft mit allen Beteiligten und in enger Bindung an
wirtschaftliche Betriebe ganz selbstverständlich ausgeübt. Für sie
ist die heutige Beschlussfassung eine weitere Ermutigung und
Bestätigung ihrer Arbeit".
(Schluss)
OTS0153 2003-07-08/12:59
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