• 05.07.2003, 13:38:24
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  • OTS0030 OTW0030

VW-Bus stürzte in den Donaukanal

Vermutlich ein Todesopfer

Wien (OTS) - Heute, Samstag gegen 6 Uhr früh, ist der Lenker eines
VW-Busses, vermutlich durch überhöhte Geschwindigkeit von der
Fahrbahn abgekommen, durchbrach das Geländer beim
Donaukanal/Aspernbrücke, Stromkilomter 6,6, und stürzte mit seinem
Bus ca. 20 Meter oberhalb der Dampfschiffstrasse 2 in den Donaukanal.
Die Feuerwehr begann sofort nach Ankunft an der Unglücksstelle mit
Tauchern nach den Insassen des Fahrzeuges zu suchen. Laut Aussagen
von Rettungsdienst und Polizei konnte sich die Beifahrerin selbst
retten, der Fahrer (laut Beifahrerin Nichtschwimmer) wird weiterhin
vermisst.

Trotz der hohen Fliessgeschwindigkeit des Donaukanals konnte die
Feuerwehr feststellten, dass im Fond keine Person eingeklemmt war,
auch im Ladebereich wurde niemand vorgefunden. Um nach dem vermissten
Lenker zu suchen wurde das Arbeitsboot beim Stützpunkt Freudenau
(Winterhafen) alarmiert und durch das anwesende Polizeiboot bei der
Suche unterstützt. Das eingesetzte Arbeitsboot suchte mehrmals den
Bereich bis Stromkilometer 15,6 (Freudenauer Hafenbrücke) ab, die
vermisste Person konnte bis jetzt nicht gefunden werden. Der Bus
wurde aus dem Wasser geborgen und das durchbrochene Geländer mit
Pölzholz provisorisch gesichert.

Während der Bergungsvorbereitung wurde, um den Pegel und die
Fliessgeschwindigkeit des Donaukanals herabzusetzen, durch den
Schleusenmeister Nussdorf der Donaukanal beim Wehr Nussdorf auf 70 m3
pro Sekunde (normal 160 m3 pro Sekunde) durch Schließen der
Wehranlage gedrosselt.

OTS0030    2003-07-05/13:38

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

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