- 03.07.2003, 18:13:10
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Gehrer: Anerkennung von vorhandenem Wissen für Lehrerinnen und Lehrer
Auslandserfahrung ersetzt Unterrichtspraktikum
Wien (OTS) Lehrerinnen und Lehrer, die Unterrichtserfahrungen im
Ausland gemacht haben, müssen in Zukunft kein Unterrichtspraktikum
mehr absolvieren, sondern können sofort nach ihrer Rückkehr in
Österreich zu unterrichten beginnen. Auch Pflichtschullehrer, die ein
Lehramtsstudium für höhere Schulen absolviert haben, brauchen kein
Unterrichtspraktikum mehr zu machen. Der Unterrichtsausschuss
behandelte heute eine entsprechende Novelle zum
Unterrichtspraktikantengesetz.
"Es ist mir ein großes Anliegen, dass mit der Lebenszeit junger
Menschen verantwortungsvoll umgegangen wird", erklärte
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. "Deshalb haben wir vor einigen
Jahren Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler geschaffen,
beispielsweise nach einem Auslandsjahr automatisch in die
nächsthöhere Klasse aufzusteigen, jetzt schaffen wir Verbesserungen
für Lehrerinnen und Lehrer." ****
Die neue Regelung ermöglicht es, dass Lehrerinnen und Lehrern, die
im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms, wie z.B. des vom
Bildungsministerium initiierten Programms "Lehrer in New York", die
dort erworbene Erfahrung anerkannt wird. Sie müssen künftig nach
ihrer Rückkehr nach Österreich nicht mehr das Praktikum für
Junglehrer absolvieren, bevor sie als vollwertige Lehrer anerkannt
werden. Das Gesetz sieht weiter vor, dass Pflichtschullehrer, die
bereits einige Jahre als Lehrer gearbeitet haben, in Zukunft nach
Abschluss eines Lehramtsstudiums an höheren Schulen unterrichten
können, ohne dass sie das Unterrichtpraktikum für Junglehrer
absolvieren müssen.
(Schluss)
nnn
Rückfragehinweis: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und
Kultur
Büro der Frau Bundesministerin
Tel.: (++43-1) 531 120-5003OTS0249 2003-07-03/18:13
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