- 01.07.2003, 13:41:29
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Niederösterreich setzt Veranlagung der Wohnbauförderung fort
LHStv. Onodi und LR Sobotka: "Sichere Veranlagung garantiert NÖ Wohnbauförderungsvolumen"
St. Pölten (NLK) - In der heutigen Sitzung der NÖ Landesregierung
wurde auch der Auftrag zur Veranlagung der aus der Rückkaufaktion der
NÖ Wohnbauförderung erreichten Budgetmittel beschlossen. Diese
"Rückkaufaktion" wurde von Darlehensnehmern mit insgesamt 25.700
Darlehen in Anspruch genommen und erbrachte einen Betrag von
245.300.000 Euro. Dieser Betrag wird nun von der dafür zuständigen
Gesellschaft FIBEG gewinnbringend veranlagt.
"Die Veranlagung der NÖ Wohnbauförderung hat sich als richtig
herausgestellt. Das Ziel war immer eine langfristige, auf 10 Jahre
angelegte gewinnbringende und sichere Veranlagung. Auch im aktuellen
Budget 2003 bringt diese Veranlagungsform direkte und zweckgebundene
Einnahmen für den NÖ Wohnbau von ca. 150 Millionen Euro. Diese
Einnahmen haben wir durch die Veranlagung für die
niederösterreichischen Häuslbauer jedes Jahr sichergestellt", so
Finanz-Landesrat Wolfgang Sobotka.
"Die Veranlagung der NÖ Wohnbauförderung als Grundsatzbeschluss
des NÖ Landtages und der NÖ Landesregierung war richtig. Das Ziel
ist, mittels einer langfristigen, auf 10 Jahre angelegten Veranlagung
Erlöse zu erzielen und das Volumen der NÖ Wohnbauförderung auch in
Zukunft abzusichern. Im Rahmen des heute getroffenen
Regierungsbeschlusses wurde unter Rücksichtnahme auf die aktuellen
Rahmenbedingungen des Anleihen- und Aktienmarktes ein anderes
Portfolio gewählt, womit auch die zu erwartenden Erlöse gesichert
sind", zeigt sich Onodi über die gewählten Veranlagungsformen
zufrieden.
"Mit der Verwertung der Wohnbauförderung haben wir die
niederösterreichische Wohnbauförderung auf eine neue Basis gestellt.
Dabei ändert sich für den privaten Darlehensnehmer überhaupt nichts",
so Sobotka weiter.
"Im Vergleich zum Portfolio der ursprünglichen Veranlagung wurde
im Rahmen des heutigen Beschlusses ein weit weniger risikoreiches
Veranlagungsspektrum gewählt. Dies ist wichtig - denn derzeit können
wir nicht voraussehen, wie sich besonders der Aktienmarkt in den
kommenden Monaten und Jahren entwickeln wird. Für das Land
Niederösterreich und die niederösterreichischen
Wohnbaudarlehensnehmer geht es um Budgetsicherheit und
Berechenbarkeit - und beides haben wir mit dem aktuellen Beschluss
sichergestellt", so Onodi.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Tel.: 02742/9005-12319
OTS0171 2003-07-01/13:41
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