Erster Österreichischer Skulpturenpark eröffnet südlich von Graz

Graz (OTS) - Der erste Österreichische Skulpturenpark wird am 28. Juni 2003 offiziell eröffnet und präsentiert sich hinkünftig als größtes heimisches Projekt seiner Art einer breiten Öffentlichkeit. Auf dem 7 Hektar großen, vom renommierten Landschaftsarchitekten Dieter Kienast gestalteten ehemaligen Gelände der Internationalen Gartenschau 2000 werden über 40 Werke vorwiegend österreichischer, aber auch internationaler, zeitgenössischer Künstler präsentiert.

Die Werksammlung des Skulpturenparks basiert auf der als Art Park bekannt gewordenen, 1981 von Emil Breisach begründeten Sammlung jüngerer österreichischer Skulpturen rund um das ORF Landesstudio Steiermark. Durch Auftragsarbeiten, Ankäufe und Leihgaben etwa von Michael Schuster, Hans Kupelwieser, Heimo Zobernig, Erwin Wurm oder Jeppe Hein wurde die Sammlung um richtungsweisende Werke erweitert und an den neuen Standort beim Schwarzl Freizeitzentrum in Unterpremstätten transferiert.

Die Gartenlandschaft von Dieter Kienast ist aufgrund ihrer Großzügigkeit und speziellen Gestaltung das ideale Forum zur Präsentation von Plastiken und Installationen. In den beiden zentralen, erhalten gebliebenen Gärten der Gartenschau, dem Berggarten und dem Fasangarten, wurde für jedes Exponat der Standort sorgfältig gewählt, sodass im Dialog mit der Landschaft die Skulpturen und Objekte in ihrer ganzen Individualität zur Geltung kommen. Zur Verfügung gestellt wird das Areal von der SFZ -Immobilien GmbH.

"Skulptur aus dem musealen Bereich herauszuholen und in einer permanenten Ausstellung einem breiten Publikum zugänglich zu machen", führt Nikolaus Breisach, Vorstandsvorsitzender der Österreichischer Skulpturenpark Privatstiftung, als eine Intention des Parks an, "KünstlerInnen herauszufordern, das Kunstwerk in einen gesellschaftlichen Kontext zu stellen", als eine weitere.

Das Hauptaugenmerk der Privatstiftung, dessen Vorstand neben Nikolaus Breisach der Architekt Hermann Eisenköck und der Galerist Rudolf Schilcher angehören, liegt darin, einen repräsentativen Querschnitt des Werkes von Künstlern zu bieten, die sich über ihre österreichische Herkunft definieren, und dieses Werk in einen internationalen Kontext zu stellen. Vor allem junge Künstler sollen in der Auseinandersetzung mit der Skulptur bestärkt und gefördert werden. Den internationalen Beirat der Stiftung bilden neben Peter Weibel vom ZMK in Karlsruhe als Vorsitzenden, Dirk Snauwaert vom Institut d’Art Contemporain in Lyon und Jiri Sevcik von der Akademie Vytvarnych Umeni in Prag.

Die Erweiterung der Sammlung um Werke etwa von Bruno Gironcoli oder Tobias Rehberger ist bereits fixiert. Temporäre Ausstellungen, Workshops und Künstlerwettbewerbe werden für eine kontinuierliche Weiterentwicklung sorgen und den Österreichischen Skulpturenpark und Graz zum Forum für skulpturales Schaffen in Österreich machen.

Stifter der Österreichischer Skulpturenpark Privatstiftung, die diesen Park betreibt, sind neben dem Land Steiermark die Schwarzl Freizeitzentrum Betriebs-GmbH & Co KG (eine 100% Tochter der Porr AG), die Gesellschaft der Freunde der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz und der Verein der Freunde der Österreichischen Skulpturenpark Privatstiftung. Leihgaben wurden der Stiftung unter anderem von der Artothek des Bundes, dem Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum sowie von Galerien, Firmen und Künstlern zur Verfügung gestellt.

Am Eröffnungswochenende ist der Park am Samstag zwischen 15 bis 20.30 Uhr und am Sonntag von 9 bis 20.30 Uhr bei freiem Eintritt zugänglich.

Öffnungszeiten: Juni, Juli, August: 9 bis 20.30 Uhr April, Mai, September, Oktober: 9 bis 19 Uhr Eintrittspreise: Erwachsene: 6 Euro (Jahreskarte 50 Euro) Schüler, Studenten, Senioren: 3 Euro (Jahreskarte 30 Euro) Gruppen ab 15 Personen: 1,50 Euro pro Person Kinder bis 6 Jahre und Mitglieder des Vereins der Freunde des Skulpturenparks: freier Eintritt Anfahrt: A9 Abfahrt Schachenwald Buslinien 630 und 761 von der Grazer Innenstadt direkt

zum Skulpturenpark (Haltestelle Business Center, Infonova, IBM BZS, Marriott)

Thalerhofstraße 85 8141 Unterpremstätten

Verein der Freunde der Österreichischen Skulpturenpark Privatstiftung: Dieser Verein wurde gegründet, um die Inhalte des Österreichischen Skulpturenparks ideell und finanziell zu unterstützen. Der Verein soll das Verständnis für den Bereich des skulpturalen Schaffens fördern, Werke von allgemeiner Bedeutung zugänglich machen und als nationales wie auch internationales Forum für die wissenschaftliche Dokumentation dienen.

Mitgliedsbeiträge: Schüler, Studenten, Senioren jährlich 10 Euro Ordentliches Mitglied jährlich 50 Euro Förderndes Mitglied Privatperson jährlich 250 Euro Firma jährlich 750 Euro Sponsor: einmalig ab 7.500 Euro

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Österreichischer Skulpturenpark Privatstiftung,
DI Barbara Winter (Geschäftsführung)
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