- 24.06.2003, 20:47:45
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Wiener Gemeinderat (11)
Geschäftsgruppe Bildung, Jugend, Soziales, Information und Sport
Wien (OTS) - GR Walter Strobl (ÖVP) kritisierte die zunehmend
unsicher werdende Sportförderung in Wien, obwohl rund 75 Prozent des
gesamten Angebotes von Vereinen in meist ehrenamtlicher Art und Weise
gestellt werde. Insbesondere kritisierte er Budgetzuweisungen an die
Stadthalle in der Höhe von sechs Millionen Euro. Weiters kritisierte
er die seiner Meinung nach vorherrschende Konzept- und
Planungslosigkeit im Zuständigkeitsbereich von Grete Laska (SPÖ).
Dies illustrierte er sowohl an der unsicheren Zukunft des
Trabrennverein Krieau wie auch im Bereich der öffentlichen Bäder. Vor
allem bei letzteren fehlen eine Mehrfachnutzung und eine
standortspezifische Profilierung. Für den Schulbereich stellte er
fest, dass die Schulsanierung zeitlich weit im Rückstand sei. Ebenso
kritisch sah er die halbherzigen Integrationsmaßnahmen für Kinder in
der Schuleintrittsphase beim Erwerb der deutschen Sprache.
In einem kritischen Rundumschlag, der vom Arbeits- und
Wirtschaftsbereich bis zur Subventionsvergabe an den Verband Wiener
Volksbildung reichte, äußerte GR Johann Römer (FPÖ) seine Skepsis
gegenüber der Budgetpolitik der Stadtregierung. Im
Zuständigkeitsbereich von Laska kritisierte er insbesondere die
Subventionsvergaben im Jugendbereich, die nur zu einem Bruchteil den
herkömmlichen Jugendverbänden zugute kämen. Hinsichtlich der
Überlegungen zur "Sozialhilfe neu" deponierte er, dass sich seine
Fraktion noch keine Meinung habe bilden können, da die inhaltlichen
Ziele bislang sehr offen seien. Am Beispiel eines in Oberösterreich
erfolgreichen Modells der Lehrlingsausbildung meinte er, dass bei
Übernahme dieses Verbundmodells in Wien weitere 1.500
Ausbildungsplätze für Lehrlinge möglich wären. (Forts.) hch/rr
OTS0265 2003-06-24/20:47
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