- 23.06.2003, 18:38:50
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SPÖ-Klier: Umweltpolitik in Wien vorbildlich!
Wien (SPW-K) - Als "vorbildlich" bezeichnete SPÖ-Gemeinderätin
Helga Klier im Zusammenhang mit der heutigen Debatte im Wiener
Gemeinderat über den Rechnungsabschluss der Stadt für das Jahr 2002
die Umweltpolitik Wiens. In einer Aussendung des Pressedienstes der
SPÖ Wien untermauerte sie ihre Feststellung mit einer umfassenden
Auflistung der Leistungen der Umweltabteilungen der Stadt und dankte
deren MitarbeiterInnen für ihre, von der Öffentlichkeit oftmals kaum
beachtete, weil als selbstverständlich empfundenen großartigen
Leistungen. "Erst, wenn einmal ausnahmesweise nicht so alles
ausgezeichnet klappt, wie wir es gewohnt sind, dann merkt die
Öffentlichkeit, wieviel Engagement und Arbeit in Wirklichkeit hinter
den erbrachten Leistungen steht", stellte Klier fest. ****
Als wichtigste Projekte im Bereich von Wien-Kanal nannte Klier die
Errichtung des Entlastungskanals für den Liesingtalsammelkanal, eben
einen solchen auch für das Wiental sowie das
Hochwasserentlastungspumpwerk Simmeringer Haide. Auch wies Klier auf
die Bedeutung der zahlreichen Kanalsanierungen und -umbauten hin, die
so weit wie immer möglich, ohne Beeinflussung der Oberflächen und
damit ohne Belästigung und Behinderung der Bevölkerung durchgeführt
werden würden. Durch die Ausweitung des Kanalnetzes konnte die Zahl
der Senkgruben vorwiegend in den Stadtrandsregionen neuerlich
verringert werden, hob die Mandatarin hervor.
Viel Lob seitens Klier gab es auch für die Leistungen der Wiener
StadtgärtnerInnen, die die Liebkinder der WienerInnen, nämlich die
Parks und Gartenanlagen, so hervorragend pflegten. Eine erfreulicher
Zustand, der auch von den Touristen immer wieder bewundert werde.
Klier: "Vom Stadtgartenamt werden 3.847 öffentliche Grünanlagen
betreut, dazu kommen noch zahlreiche Schulgärten und Grünanlagen in
Kindergärten und Horten sowie 20 Lagerwiesen. Allein diese Zahlen
beweisen, welchen hohen Stellenwert die Stadt der Pflege und damit
der Sicherung ihrer Grünflächen einräumt".
Für den Umweltschutz besonders wichtig, so Klier weiter, seien
auch die Leistungen der Wasserbauabteilung des Magistrats. Ihr
oblägen hauptsächlich die Altlastensanierungen, die nun forciert in
Angriff genommen werden würden. Die Mandatarin informierte, dass nun
für die Altlastensanierungen in der Pilzgasse, das Zentraltanklager
Lobau, die Altlasten in Siebenhirten sowie in der
Süssenbrunnerstraße großteils die behördlichen Bewilligungen für die
notwendigen Arbeiten vorlägen bzw. eingereicht und bei den letzten
drei angeführten Projekten bereits im Vorjahr mit den Arbeiten
begonnen worden wäre. Nicht zuletzt führte sie in der Maßnahmenliste
der Abteilung auch die Arbeiten für den zusätzlichen
Donauhochwasserschutz vor allem am rechten Donauufer an.
Wenn man über Wien und erfolgreiche Entsorgungsmaßnahmen spreche,
so komme früher oder später immer die MA 48, Abfallwirtschaft,
Straßenreinigung und Fuhrpark, ins Gespräch, setzte Klier ihre
Ausführungen fort. Im Gegensatz zu anderen Großstädten funktioniere
die Abfallbeseitigung in Wien hervorragend, gab die Politikerin ihrer
Meinung zu diesem Thema Ausdruck. Ein umfassendes Netz von 19
sogenannten Mistplätzen und 32 Problemstoffsammelstellen sorgten für
umweltgerechte Entsorgungsmöglichkeiten u.a. auch von Sperrmüll bzw.
Sondermüll durch die Wienerinnen und Wiener. Die Arbeit jener
Abteilungen der Stadt, die mit Ver- und Entsorgungsaufgaben betraut
seien, funktioniere so hervorragend, dass auch in diesem Bereich eine
Privatisierung nicht notwendig sei und deshalb ihre Fraktion auch
solche von der ÖVP immer wieder geäußerte Bestrebungen ablehne,
schloss Klier. (Schluss)
OTS0214 2003-06-23/18:38
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