Landespersonalvertretung gegen Neubau des Verwaltungszentrums

Klagenfurt, 2003-06-23 (fpd) "In der heutigen Sitzung der Zentralpersonalvertretung im Kärntner Landesdienst gab es einen überraschenden Beschluss, der sich gegen den Neubau des Verwaltungszentrums in Klagenfurt ausspricht", sagte der Obmann der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher im Landesdienst, Andreas Skorianz.

Die sozialistischen Gewerkschafter haben in der Sitzung einen Antrag gestellt, wonach eine Sanierung des Hochhauses einem Neubau vorzuziehen sei. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen der Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter (FSG) gegen die Stimmen der AUF beschlossen. "Welches Ziel Obmann Herwig Rettenbacher und seine Genossen mit dieser Aktion verfolgen, blieb rätselhaft, zumal eine Sanierung des desolaten Hochhauses kaum billiger kommt als ein Neubau. Ein Antrag der AUF für eine Urabstimmung der Mitarbeiter zu diesem Thema wurde vom Obmann erst gar nicht zur Abstimmung gebracht", so Skorianz.

"Offensichtlich will der ZPV-Obmann auf dem Rücken der Landesbediensteten in den beginnenden Landtagswahlkampfe eingreifen. Es passt der SPÖ und der FSG nicht in den Kram, dass es den Landesbediensteten unter Landespersonalreferenten Dr. Jörg Haider so gut wie noch nie geht", schloss Skorianz.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Landtagsklub
Tel.: (0463) 513 272

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002