• 19.06.2003, 11:48:40
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  • OTS0036 OTW0036

Die Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb legt die Schienen für weiteren Ausbau - BILD

Bei der Generalversammlung am 23. April 2003 schließt
die Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb die Gründungs- und
Startphase erfolgreich ab und stellt die Weichen auf weiteren Ausbau.
Obmann Baurat h.c. Dipl. Ing. Wilhelm Sedlak zieht erfolgreich Bilanz
und übergibt das Amt für die nächste Phase an Prok. Ing. Peter
Wallisch (WIBEBA). Im Bild: Prok. Ing. Peter Wallisch.

Wien (OTS) - Bei der Generalversammlung am 23. April 2003 schließt
die Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb die Gründungs- und
Startphase erfolgreich ab und stellt die Weichen auf weiteren Ausbau.
Obmann Baurat h.c. Dipl. Ing. Wilhelm Sedlak zieht erfolgreich Bilanz
und übergibt das Amt für die nächste Phase an Prok. Ing. Peter
Wallisch (WIBEBA).

Nach Abschluss der Gründungs- und Startphase kann Baurat h.c.
Dipl. Ing. Wilhelm Sedlak neben der Gründung des Vereines mit Stolz
auf die Erstellung der Fundamente der Güteschutzgemeinschaft
verweisen.

Ausgangspunkt im Jahr 2000 war die Problematik, dass für die
Ausführung von Wärmedämmverbundsystemen keine oder äußerst
unterschiedliche bzw. unterschiedlich genaue Richtlinien seitens der
Systemhersteller existierten. Auch die Qualität der ausführenden
Verarbeitungsbetriebe war äußerst unterschiedlich. Dies führte vor
allem von Seiten der ausschreibenden Stellen bzw. öffentlicher
Bauherrn sowie Vergabestellen von öffentlichen Förderungen zum Wunsch
konkrete Verarbeitungsrichtlinien und Qualitätssicherungsmechanismen
zu haben.

Genau diesem Wunsch trug die Gründung der Güteschutzgemeinschaft
WDVS-Fachbetrieb Rechnung. Gemeinsam mit der öffentlichen
international akkreditierten Prüfanstalt der Gemeinde Wien MA 39
unter federführender Mitwirkung von Herrn Oberstadtbaurat Dipl. Ing.
Georg Pommer wurde eine Richtlinie zur Auswahl von
Qualitätsverarbeitungsbetrieben, eine Verarbeitungsrichtlinie als
Katalog möglicher Ausführungsdetails, eine Liste geprüfter zulässiger
Systeme (laut Nenndatenblatt) sowie eine Eigen- und
Fremdüberwachungssystematik erstellt.

Die Mitgliedsbetriebe der Güteschutzgemeinschaft (erkennbar am
Güteschutzgemeinschaftssiegel) verpflichten sich Fassadenarbeiten
nach den in den Richtlinien definierten Qualitätskriterien zur
Sicherheit für den Bauherrn auszuführen und unterwerfen sich darüber
hinaus einer laufenden Eigen- und Fremdkontrolle.

Weiters wurde ein eigenes Schulungsprogramm für Fach- und
Führungskräfte entwickelt das für Mitgliedsbetriebe verpflichtend
ist. Schulungstermine, Arbeitsbehelfe (Formulare) und Informationen
zum Thema Wärmedämmverbundsysteme können auf einer eigens
geschaffenen Internetplattform unter http://www.wdvsfachbetrieb.at
abgefragt werden.

Durch Einbeziehung von Interessensvertretungen wie der Innung Bau
Wien, des Fachverbandes der Baustoffindustrie, der akkreditierten
Prüfanstalt MA 39 konnten gemeinsame Interessen gepoolt werden und
die Basis für eine breite Akzeptanz am Markt gelegt werden. Auch
namhafte Systemhersteller wie Baumit-Wopfinger, Capatect und Sto
konnten von Beginn an gewonnen werden. In weiterer Folge wurde die
Güteschutzgemeinschaft um die Systemhersteller Saint-Gobain Weber
Terranova und Röfix sowie eine Reihe von Fachverarbeitungsbetrieben
erweitert.

Der Neue Obmann Prok. Ing. Peter Wallisch präsentiert das
Arbeitsprogramm 2003

Den Schwerpunkt der Vereinstätigkeit 2003 setzt Prok. Ing. Peter
Wallisch im Ausbau der Information an die Bauwirtschaft und die
Bauträger sowie im weiteren Ausbau des Schulungsprogrammes.

Damit soll neben der breiten Etablierung der Richtlinien der
Güteschutzgemeinschaft unter Anderem die Öffentlichkeitsarbeit und
das Marketing des Vereines weiter verstärkt werden. Hiezu wurde Mag.
Ernst Plöckinger gewonnen (vormals Marketingleiter von
Baumit-Wopfinger) der ab sofort als selbständiger Unternehmensberater
die Marketingagenden der Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb
sowie die Assistenzfunktion des Obmannes übernimmt. Damit wurde eine
zentrale Ansprechstelle bei planmäßig wechselnder Obmannschaft
zwischen Baugewerbe und Bauindustrie geschaffen.

Als weitere Arbeitsbereiche laufen weiter wie bisher, die
Betreuung der Erstellung der neuen LBH (LG 44) und deren Umsetzung im
Sinne der Güteschutzgemeinschaft und der weitere Ausbau der
Mitgliederzahl.

Im Bereich produkttechnischer und fassadensystembezogener Fragen
soll die Zusammenarbeit mit der Qualitätsgruppe Vollwärmeschutz (der
Systemhersteller) intensiviert werden. Dabei werden vor allem Fragen
aus der Fachverarbeitungspraxis und der Überprüfungspraxis zur
Erarbeitung von Lösungen an die Systemhersteller herangetragen. Ein
erstes Koordinationsgespräch hat diesbezüglich am 14. Mai 2003
stattgefunden.

Weitere Informationen sind unter http://www.wdvsfachbetrieb.at
abrufbar.

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS0036    2003-06-19/11:48

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