ELISABETH SCHEUCHER: MEHR FAIRNESS BEI FAMILIÄRER ARBEIT

Wien, 17. Juni 2003 (ÖVP-PK) Unser Ziel ist mehr Fairness zwischen Mann und Frau. Im Mittelpunkt steht die zentrale Frage nach gerechten Einkommen - gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit und folglich gleichwertige Pensionen, sagte heute, Dienstag, ÖVP-Frauensprecherin Abg. Mag. Elisabeth Scheucher am Rande der Parlamentsdebatte bezüglich des Budgets für Frauenpolitik. ****

Vorrangiger Reformschritt soll die Verkleinerung der Einkommensschere zwischen Mann und Frau sein. Angesetzt werde hier schon bei der Information in den Schulen und bei den Müttern und Vätern. Allein die falsche Berufswahl von Mädchen trage große Schuld an den Einkommensunterschieden zwischen Männern und Frauen, ist Scheucher überzeugt.

Bereits durch die Herausnahme von drei Jahren pro Kind aus der Durchrechnungszeit, wobei es hier zu keinen Überschneidungen der Jahre kommt, sowie die Erhöhung der Bemessungsgrundlage der Kindererziehungszeit habe man einen wichtigen Schritt für mehr Gerechtigkeit für Frauen gesetzt. Weitere Maßnahmen seien bei der Harmonisierung der Pensionssysteme zu setzen.

"Die Möglichkeit des Pensionssplittings für Familienzeiten würde mehr Fairness zwischen Frauen und Männern bringen. Eine partnerschaftliche Teilung der Verantwortung, der Arbeit, aber auch des Einkommens stehen hier im Vordergrund." Als notwendig erachtet Scheucher in diesem Zusammenhang auch Maßnahmen, damit mehr Väter die Karenz in Anspruch nehmen und sich damit ihren Kindern voll widmen können.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0007