Steigende Kriminalität: SP-Haider fordert Gegenmaßnahmen statt Schönfärberei

Kriminalität steigt rasant an, seit ÖVP den Innenminister stellt

Linz (OTS) - Die Kriminalität wächst in Österreich und auch in Oberösterreich in den letzten Jahren rasant an. "Die SP fordert den Innenminister auf, für mehr Personal und bessere finanzielle Dotierung bei Gendarmerie und Polizei zu sorgen. Denn die rasant ansteigende Kriminalität erfordert Gegenmaßnahmen statt Schönfärberei. Die ständigen undurchdachten Organisationsänderungen, Personalkürzungen und Dienststellenschließungen sind angesichts der vorliegenden Zahlen sicher der falsche Weg," stellt Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, fest.

Die Zahlen aus den letzten Jahren sprechen eine eindeutige Sprache:

1997 sind 68.027 Straftaten angezeigt worden.
1998 waren es 68.294 Delikte.
1999 lag die Zahl bei 72.438.
Im Jahr 2000 gab es bereits 73.837 Anzeigen.
2001 war ein leichter Rückgang auf 70.814 Delikte zu verzeichnen.

Und im Jahr 2002 ist nun die Horrorzahl von 77.236 Anzeigen wegen Verbrechen und Vergehen zu beklagen.

Daneben fällt die Aufklärungsquote in Oberösterreich in den Keller:

Die immer ausgezeichnet arbeitende Exekutive klärte - speziell als sie in Oberösterreich noch über genügend Personal verfügen konnte -beispielsweise 1999 noch 58,3 % der Straftaten. Damals stelle noch die SP den Innenminister.

Seit nun ein VP - Innenminister für die Exekutive verantwortlich ist, werden derartige Werte nicht einmal annähernd mehr erreicht.
Im Jahr 2000, unmittelbar nach den ersten Einschnitten in der Exekutive durch die VP - dominierte Regierung, sank lag dieser Wert bereits auf 57, 5 %.

2001 wurden gar nur mehr 51,1 % der Verbrechen und Vergehen aufgeklärt.

Und nun 2002 liegt der Wert bei 53,2 %, was die rasanten Anstiege bei den Anzeigen nicht einmal annähernd kompensiert.
Das sei kein Zufall sondern ein sicherer Hinweis auf die falsche VP-Sicherheitspolitik, erläuterte Haider.

Zusätzliches Personal nötig - derzeitiges Auffüllen der Fehlstände zuwenig

"Damit steht fest, dass der Kürzungskurs von Innenminister Strasser die Sicherheitssituation in unserem Bundesland eklatant verschlechtert. Es ist der falsche Weg, in Zeiten eines Anstiegs der Kriminalität ständig Personal und Budget in der Exekutive zu kürzen. Die SP fordert daher zusätzliches Personal für Gendarmerie und Polizei. Nur die ärgsten Fehlstände durch Neuaufnahmen zu ersetzen, ist eindeutig zu wenig. Außerdem muss es zur Analyse der schlechten Entwicklung einen Landessicherheitsrat und einen im Vorjahr fix vereinbarten Sicherheitsgipfel mit dem Innenminister geben," schloss Erich Haider.

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