• 12.06.2003, 13:23:15
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Muttonen: Regierung hat sich von Kunst- und Kulturpolitik verabschiedet

Wien (SK) "Die Regierung hat sich im Februar 2000 von der
Kunst- und Kulturpolitik verabschiedet und diese Bühne bis heute
nicht wieder betreten", analysierte SPÖ-Kultursprecherin Christine
Muttonen am Donnerstag im Nationalrat. Die Resignation unter den
Kunst- und Kulturschaffenden sei mittlerweile dementsprechend groß.
Vor allem die Verzögerung bei Subventionsvergaben mache den
KünstlerInnen Österreichs schwer zu schaffen und sei einer
Kulturnation unwürdig. Das Kulturbugdet dümple weiter vor sich hin -
"die Selbstzufriedenheit der Regierung ist daher alles andere als
angebracht", so Muttonen. "Die von der Regierung ausgelöste
Kulturkrise in Österreich geht bereits an die Fundamente der Kunst",
warnte die SPÖ-Kultursprecherin. ****

Die Bundesregierung versuche kritische KünstlerInnen mittels
Kürzungen mundtot zu machen, monierte Muttonen. Die ständige
Brüskierung der Kulturschaffenden in Österreich gipfelte zuletzt in
der überfallsartigen Streichung der Bundessubventionen für die Wiener
Festwochen - "das ist nicht die feine Art", stellte die
SPÖ-Abgeordnete fest. Hier werde offensichtlich versucht, "ein Match
zwischen Bundesregierung und dem roten Wien vom Zaum zu brechen".
(Schluss)dp

OTS0228    2003-06-12/13:23

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