- 12.06.2003, 10:30:00
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ARBÖ: 36 Prozent einsparen - der Vergleich bringt's!
ARBÖ vergleicht Prämien und Leistungen der Kfz-Haftpflichtversicherung für Führerscheinneulinge

Wien (OTS) - "Der genaue Vergleich zahlt sich aus. Bei den Prämien
sind Einsparungen bis zu 36 Prozent möglich", fasst die Leiterin des
ARBÖ-Rechtreferates Dr. Barbara Auracher-Jäger das Ergebnis des
ARBÖ-Kfz-Versicherungsvergleiches für Führerscheinanfänger zusammen.
Im konkreten Einzelfall sind Prämieneinsparungen bis zu 460 Euro
möglich (siehe beigefügte Tabelle).
Als Service für Führerscheinneulinge hat der ARBÖ im Mai 2003 die
Jahresprämien und Leistungen der Kfz-Haftpflichtversicherungen anhand
eines konkreten Beispiels erhoben: Eine 18-jährige
Führerscheinanfängerin meldet einen drei Jahre alten VW-Golf (90 PS /
60 kW) zur Kfz-Versicherung an. In den Prämien enthalten ist auch
schon die motorbezogene Versicherungssteuer, die je nach Fahrzeug
unterschiedlich hoch ist. (Der ARBÖ hat sich für eine konkretes
Fallbeispiel entschieden, weil nur so ein fairer Vergleich zwischen
den vielen Anbietern gewährleistet ist). Es ändern sich also die
Prämien, wenn Führerscheinneulinge andere Merkmale aufweisen, andere
Autos versichern oder in anderen Abständen zahlen möchten.
Dr. Auracher-Jäger: "Eine der wesentlichen Gründe für die
Prämienunterschiede sind die Deckungssumme, die von 1,09 Millionen
bis 15 Millionen Euro variiert." Soviel zahlt die Versicherung
maximal. Wenn der angerichtete Schaden höher ist, müssen ihn die
Versicherten aus der eigenen Tasche zahlen. "Man soll sich genau
überlegen, ob eine Deckungssumme von 1 Mio Euro wirklich ausreicht.
Damit abgedeckt werden müssen nicht nur die Sachschäden, sondern auch
die Personenschäden. Das kann ins Geld gehen", gibt die
ARBÖ-Rechtsexpertin zu bedenken.
Mehrphase bringt Gutschriften
Einige Versicherungen gehen davon aus, dass Führerscheinneulinge
dank des neuen Mehrphasenführerscheins weniger Unfälle bauen werden
und bieten ihnen Prämiengutschriften an. Allerdings erst, wenn sie
einige Jahre unfallfrei gefahren sind. Dr. Auracher-Jäger: "Dadurch
wurde die ARBÖ-Forderung zum Teil erfüllt, dass eine bessere
Mehrphasenausbildung den Versicherungen hilft, Kosten zu sparen."
Weiters bieten einige Versicherungen Führerscheinneulingen den
sogenannten Freischadenbonus an. Normalerweise werden
Kfz-Haftpflichtversicherte nach einem Versicherungsschaden gleich um
drei Stufen höher eingestuft und müssen dadurch mehr zahlen. Erst
nach drei unfallfreien Jahren fallen sie in die ursprüngliche Stufe
zurück ("Bonus-Malus-System"). Anders beim Freischadenbonus: Der
erste Unfall zählt nicht und hat keine Auswirkungen auf Einstufungen
und Zahlungen.
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OTS0087 2003-06-12/10:30
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