- 12.06.2003, 10:02:04
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FCG-GPA: Niederösterreich fordert Urwahl des ÖAAB-Bundesobmannes im Herbst
Misstrauen der Privatangestellten gegenüber ÖAAB-Spitze
Wien (OTS) - "Die Mitglieder werden ÖAAB-Obmann Fasslabend und
seinem Stellvertreter Spindelegger die Rechnung für ihre Zustimmung
zur Pensionsreform präsentieren", das kündigte der
Christgewerkschafter Johann Altmann beim Regionalfraktionsvorstand
der GPA-Niederösterreich an. Der erste Schritt dazu muss die Wahl des
ÖAAB-Obmanns und seiner Stellvertreter im Herbst durch alle
Mitglieder sein. Diese Urwahl soll verhindern, dass sich die
ÖAAB-Spitze wieder gegenseitig an der Macht und an Pfründen hält. Der
Regionalfraktionsvorstand der FCG in der Gewerkschaft der
Privatangestellten hat als Reaktion auf das Fehlverhalten der
ÖAAB-Abgeordneten einstimmig den Beschluss gefasst, diese
Urabstimmung aller ÖAAB-Mitglieder zu fordern.
Für Altmann, der Landessekretär der Christgewerkschafter in der
GPA-NÖ ist, ist es völlig unverständlich, warum vermeintliche
Vertreter der Arbeitnehmer, als die sich Fasslabend und Spindelegger
gerne präsentieren, einer derart massiven Verschlechterung bei den
Pensionen der ASVG-Versicherten zustimmen. "Während z.B. die
Bauernvertreter ihre Mitglieder nachdrücklich und erfolgreich
vertreten, lässt uns die ÖAAB-Spitze im Stich und versucht die
Verschlechterungen bei den Pensionen mit Worthülsen wie "abfedern"
und "Giftzähne ziehen" schön zu reden. Völlig unverständlich ist es
für den Christgewerkschafter, dass Fasslabend, Spindelegger und
ÖAAB-Generalsekretär Tancsits mit diesem Budgetbegleitgesetz, das
rücksichtslos die Pensionen der ASVG-Versicherten drastisch
verschlechtert, als Erfolg feiern.
OTS0063 2003-06-12/10:02
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