Verbundsysteme gegen Wassermangel

Trinkwasservorsorgekonzept insbesondere für Versorgung in Ausnahmesituationen

Bregenz (VLK) - Vorarlberg ist zwar ein wasserreiches Land
und die Versorgung mit Trinkwasser scheint auf den ersten
Blick gesichert. Einzelne Wasserversorgungen verfügen
jedoch in Trockenperioden nur über stark reduzierte Quellwassermengen und besitzen auch keine Notverbindungen
mit benachbarten Versorgungen. Um der derzeit aufgrund
Trockenwetter und Hitze auftretenden Wasserknappheit bei
einzelnen Waserversorgungsanlagen wirkungsvoll zu begegnen,
ist die Schaffung von Verbundsystemen nötig, so
Landesstatthalter Dieter Egger. ****

Die Landesregierung lässt deshalb insbesondere für die Sicherstellung der Wasserversorgung in Ausnahmesituationen
das Vorarlberger Trinkwasservorsorgekonzept erarbeiten.
Darin werden die Möglichkeiten zur Schaffung von weiteren Standbeinen durch Verbundsysteme oder die Fassung
zusätzlicher Quellen und Brunnen untersucht und aufgezeigt, erläutert Egger. Diese Maßnahmen können auch bei Unfällen
mit wassergefährdenden Stoffen oder anderen Störfällen die Sicherstellung der Wasserversorgung gewährleisten.

Für die Gemeinde Ludesch, die von der derzeitigen
Hitzewelle besonders betroffen ist, befindet sich das
Konzept derzeit im Abschluss. Darin wird für die Zusatzwasserbeschaffung ein Verbund mit dem Tiefbrunnen der
Firma Rauch und ein Verbund mit der Gemeinde Thüringen
empfohlen.
(bl/gw,nvl)

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