Csörgits: Schwarz-blaue Pensionsverunsicherungsreform ist reine Husch-Pfusch-Aktion

Pensionsreform verschärft Arbeitsmarktsituation

Wien (SK) "Diese Pensionsverunsicherungsreform ist eine reine Husch-Pfusch-Aktion", kritisierte SPÖ-Abgeordnete Renate Csörgits am Mittwoch anlässlich einer Nationalratsdebatte zur umstrittenen Pensionsreform. Mit dieser "Pensionsunreform" werde den Menschen jede Zukunftsperspektive geraubt. Auch die nachträglich beschlossenen Abänderungen stellen für Csörgits lediglich eine "Mogelpackung" dar. Schließlich dränge die schwarz-blaue Koalition mit dem Härtefonds BezieherInnen kleiner Pensionen in die Rolle von Bittstellern. Im Gegensatz zur FPÖ, "die im Liegen umgefallen ist", fühle sich die SPÖ für die Menschen in Österreich verantwortlich. Die SPÖ-Abgeordnete appellierte daher nochmals an die VertreterInnen der Regierungsfraktionen, dieser Reform nicht zuzustimmen. Csörgits: "Das haben sich die Österreicherinnen und Österreicher nicht verdient -wir wollen eine faire, soziale und ausgewogene Pensionsreform." ****

"Wenn sich die Menschen in diesem Land auf den Arbeitsminister verlassen, sind sie verlassen", brachte Csörgits die Rolle Bartensteins angesichts der Arbeitsmarktdaten auf den Punkt. Schließlich meldete das AMS im Mai 214.000 ÖsterreicherInnen arbeitslos und weitere 45.000 Menschen, die sich in Schulungen befänden. Genau in dieser prekären Situation beschließe die Regierung eine Pensionsreform, die diese Situation noch verschlimmert, kritisierte Csörgits die Abschaffung der frühzeitigen Alterspension. (Schluss) dp

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