Grünewald: Gehrer und Grasser disqualifizieren sich durch ihre Aussagen selbst

OTS (Wien) - "Sowohl die heutigen Aussagen von BMin Gehrer als die gestrigen von BM Grasser zu finanziellen Rahmenbedingungen für Studierende können nur als Hohen empfunden werden. Deshalb, zurück zu den Fakten!", kritisiert heute der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald.

Grünewald weist die Wortmeldungen Grassers zurück, der sich für die steuerliche Absetzbarkeit für Studierende feiern möchte, strikt zurück. "Von den ca. 200.000 Studierenden sind 75 Prozent, also ca. 150.000, zur Erwerbstätigkeit gezwungen. Von diesen wiederum können drei Prozent einen kleinen Teil steuerlich abesetzen. Optimistisch formuliert kann man das gerade noch als Tropfen auf den heissen Stein bezeichnen, als mehr aber schon nicht", führt Grünewald aus.

Und zu BMin Gehrer: "Wer behauptet, die AkademikerInnenquote verdoppeln zu wollen, aber die Uni-Budgets kürzt, die nach wie vor katastrophalen Studienbedingungen hinnimmt und dafür noch Gebühren einhebt, hat sich selbst disqualifiziert. Die jämmerlichen Versuche diese Tatsachen mit Zahlenspielerein kaschieren zu wollen, sprechen für sich selbst", so Grünewald abschließend.

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