Italienisch-österreichische Wirtschaftsgespräche in Rom

Wien (BMWA/OTS) - Am 11. Juni 2003 finden in Rom wirtschaftspolitische Gespräche auf hoher Beamtenebene zwischen Österreich und Italien, seinem zweitwichtigsten Handelspartner, statt. Mag. Josef Mayer, der für Außenwirtschaftspolitik und Europäische Integration zuständige Sektionschef im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, erörtert die wirtschaftliche Lage der beiden Länder, den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen sowie Themen der Welthandelsorganisation (WTO) und der EU-Erweiterung. Italien übernimmt im Juli dieses Jahres den Vorsitz im EU-Rat und bekommt damit eine besondere Rolle bei der Vorbereitung der WTO-Ministerkonferenz in Cancun im September. ****

Die österreichischen Handelsbeziehungen mit Italien gestalten sich aus österreichischer Sicht höchst erfreulich: Österreich lieferte im Jahr 2002 Waren im Gesamtwert von 6,55 Milliarden Euro nach Italien, was einer Steigerung um 3,7 % gegenüber 2001 gleichkommt. Die österreichischen Importe aus Italien gingen im gleichen Zeitraum auf 5,44 Milliarden Euro zurück (- 3,5 %). Für die ersten beiden Monate des Jahres 2003 lässt sich eine Fortschreibung dieser Entwicklung feststellen, d.h. die österreichischen Lieferungen in diesem Zeitraum haben einen Wert von 1,1 Milliarden Euro (+ 5,8 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres), die Lieferungen aus Italien haben ein Volumen von 874 Millionen Euro (- 2,1 %). Besondere Exporterfolge konnten in den Bereichen Maschinen, Fahrzeuge und Straßenfahrzeuge erzielt werden. Nach wie vor stellen jedoch bearbeitete Waren (Eisen u. Stahl; Papier; Holzwaren) Österreichs wichtigste Liefergüter nach Italien dar.

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