• 06.06.2003, 12:40:11
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  • OTS0168 OTW0168

Ausbau zur viergleisigen Westbahn

Für den Abschnitt Aschbach - Krenstetten sowie die Hauptarbeiten fertig

St.Pölten (NLK) - Der Ausbau des neuen Westbahnabschnitts Aschbach
- Krenstetten schreitet voran. Heute wurde im Rahmen des Abschlusses
der Hauptbauarbeiten die neu errichtete Gemeindestraßenunterführung
bei der ehemaligen Eisenbahnkreuzung eröffnet. Dieses Vorhaben ist
ein weiterer Lückenschluss beim Ausbau der Westbahn zur
Viergleisigkeit.

Das Projekt beginnt im Osten im Ortsgebiet von Aschbach und
schließt damit direkt an den Abschnitt Mauer an, der im
Aufgabenbereich der ÖBB liegt. Er erstreckt sich über rund 8,2
Kilometer und mündet im Westen nach der Anbindung des Ortsteiles
Krenstetten in den nächsten neuen Westbahn-Abschnitt St. Peter -
Seitenstetten, der bereits 2001 fertiggestellt wurde. Im gesamten
Streckenbereich wurden Eisenbahnkreuzungen aufgelassen und durch
Straßenunterführungen ersetzt. Weiters wurden zahlreiche Brücken
errichtet.

Unter Einbindung der Bundesstraßenverwaltung, der
Landesstraßenverwaltung sowie der Gemeinden Aschbach und Biberbach
wurde von der HL-AG ein neues Straßenverkehrskonzept erstellt und mit
dem Streckenausbau die langersehnte Ortsumfahrung von Aschbach und
Krenstetten geschaffen. Diese gewährleistet die Entlastung der
Ortsgebiete vom Schwerverkehr und einen ordnungsgemäßen
Verkehrsanschluss.

Für die Umfahrung Aschbach wurde u.a. bei der bestehenden
Urlbrücke das Tragwerk verbreitert und der Linienführung der neuen
Bundesstraße angepasst.
Die Westbahn - "Donauachse" wird zwischen Wien und Wels
abschnittsweise durch Linienverbesserungen oder Neutrassierungen zur
viergleisigen Hochleistungsstrecke ausgebaut. Bisher konnten von der
HL-AG im Auftrag des Bundes in Niederösterreich rund 65 Kilometer der
neuen Westbahn übergeben werden. Weitere Abschnitte sind in Planung
bzw. in Bau.

Im Zeitraum von 2002 bis 2022 sind laut Generalverkehrsplan
Investitionen der HL-AG von rund 4 Milliarden Euro geplant. Der
Anteil der HL-AG-Projekte für den Schienenausbau in Niederösterreich
umfasst für diesen Zeitraum rund 1,5 Milliarden Euro.

Der Bahnhof Aschbach wurde in eine unbesetzte Haltestelle
umgewandelt und dient dem Regionalverkehr. Eine Fußgängerunterführung
gewährleistet einen gleisfreien und überdachten Zugang zum
Inselbahnsteig, der mit einer Wartekoje und einem Bahnsteigdach
ausgestattet ist.

Die von vielen Schülern genutzte Haltestelle Krenstetten-Biberbach
wurde mit einem Inselbahnsteig samt Bahnsteigdach und Wartekoje sowie
überdachten Aufgängen mit gleisfreiem Zugang ausgestattet.

Im gesamten Streckenabschnitt wurden mehr als 3,5 Kilometer
bahnseitig hochabsorbierende Lärmschutzwände errichtet. Bei
höhergelegenen Gebäuden wurden zusätzlich Schallschutzfenster und
Schalldämmlüfter gefördert.

Für die Umgestaltung der Zufahrt zum Betriebsgebäude und zur
Park-and-ride-Anlage Aschbach sowie für die Errichtung der Fußgänger-
und Pkw-Unterführung musste eine "Marienkapelle mit Jesuskind"
versetzt werden. Sie wurde von der HL-AG renoviert und wird in
unmittelbarer Nähe zum bisherigen Standort wieder errichtet. Das
Projekt soll im heurigen Dezember fertig sein.

OTS0168    2003-06-06/12:40

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK

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