• 06.06.2003, 12:29:29
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  • OTS0161 OTW0161

KfV begrüßt EU-Programm zur Verkehrssicherheit

EU-Verkehrsministerrat verabschiedete gestern das Europäische Verkehrssicherheitsprogramm mit dem Ziel die Anzahl der Verkehrstoten bis 2010 um die Hälfte zu reduzieren.

Wien (OTS) - European Road Safety Action Programme "Halving the
number of road accident victims in the European Union by 2010: a
shared responsibility" - so lautet der Titel des Europäischen
Verkehrssicherheitsprogramms, das vom Verkehrsministerrat der EU
gestern verabschiedet wurde.

EU-weite Unfallbilanz
Im EU-Raum spricht man von rund 375 Millionen
Straßenverkehrsteilnehmern. Jährlich fordern 1.300.000 Unfälle,
40.000 Todesopfer und 1.700.000 Verletzte im Straßenverkehr.

Mit dem Europäischen Verkehrssicherheitsprogramm setzt sich die EU
das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten um die Hälfte zu reduzieren.
Österreich hat bereits im Jänner 2002 in seinem
Verkehrssicherheitsprogramm als Ziel die Reduktion der Anzahl der
Verkehrstoten um 50 Prozent und der Unfälle mit Personenschaden um 20
Prozent bis 2010 formuliert.

Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit
(KfV) begrüßt dieses Programm ganz besonders: "Die Inhalte und
Forderungen des Europäischen Verkehrssicherheitsprogramms gehen in
weiten Teilen mit jenen des Österreichischen
Verkehrssicherheitsprogramms konform. Auch in Österreich bereits
umgesetzte Maßnahmen - wie etwa die Mehrphasenfahrausbildung - werden
nun für den gesamten EU-Raum angestrebt."

Österreichisches Verkehrssicherheitsprogramm setzte europäischen
Maßstab
Mit dem Österreichischen Verkehrssicherheitsprogramm 2002 bis 2010
hat sich Österreich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: 50 Prozent
weniger Verkehrstote bis 2010. Erstmals erfolgt eine gezielte
Aufarbeitung der über 100 Maßnahmen, die Schritt für Schritt
umgesetzt werden können.

Nicht zuletzt auf Initiative des KfV ist es vergangenes Jahr gelungen
zwei wesentliche Forderungen des Österreichischen
Verkehrssicherheitsprogramms 2002-2010 umzusetzen. Vom Nationalrat
wurde bereits im Vorjahr die Mehrphasenfahrausbildung sowie die
verpflichtende Blutuntersuchung bei Verdacht auf Drogen am Steuer
beschlossen. Beide Maßnahmen sind in Österreich seit 01.01.2003 in
Kraft.

Das KfV begrüßt die Entscheidung der EU und erhofft sich dadurch eine
raschere Umsetzung der dringend notwendigen Maßnahmen, wenn diese im
europäischen Gleichklang erfolgen.

OTS0161    2003-06-06/12:29

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