• 06.06.2003, 11:05:43
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SJÖ denkt über Jugendvolksbegehren nach

Kollross: Wir wollen diesen Raubzug stoppen

Wien (SK) Andreas Kollross, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend
(SJÖ), ist der Meinung, dass jene, für die die Pensionsreform
angeblich gemacht wird, auch mitentscheiden sollten. Angedacht ist
ein Volksbegehren, das der Jugend eine Stimme in dieser Frage gibt.
"In Wahrheit trifft diese Reform die Jungen am härtesten. Bei der
Höhe der vorgesehenen Kürzungen von Pensionssicherung zu sprechen ist
der Gipfel des Zynismus", so Kollross am Freitag gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ. ****

Kollross will mit dem Volksbegehren den geplanten Pensionsraubzug
stoppen: "Es handelt sich hier um den größten Eingriff in die
Errungenschaften des Sozialstaates. Dieser Raubzug beschert der
Jugend nur Entsolidarisierung und Perspektivenlosigkeit. Gleichzeitig
werden in der aktuellen Debatte die Generationen gegeneinander
ausgespielt."

Die Sozialistische Jugend will durch das Volksbegehren der Jugend
eine Stimme geben. Kollross sieht es nicht ein, dass permanent die
Jungen für die Legitimation von Reformen herhalten müssen, während
die Jugend de facto von den Entscheidungsprozessen ausgeschlossen
bleibt. "Weil die vollen Kürzungen erst in ein paar Jahrzehnten
greifen, hofft die Bundesregierung offensichtlich, dass ihr Vorhaben
von der Jugend eben erst dann realisiert wird. Wir wollen jetzt auf
die prekäre Situation aufmerksam machen und mitwirken, dass diese
Reform durch ein breites Bündnis zu Fall gebracht wird", so Kollross
abschließend. (Schluss) up/mm

Rückfragehinweis: SJÖ, Wolfdietrich Hansen, 01 523 41 23 oder 0699 19
1548 04, http://www.sjoe.at

OTS0105    2003-06-06/11:05

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