- 05.06.2003, 20:13:45
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SPÖ hat Pensionsreform nicht verstanden
Verbesserungen bei Frauen, Hacklerregelung gesichert, Schwerarbeiterregelung neu eingeführt und besondere Maßnahmen für kleinere Pensionsbezieher
Klagenfurt (OTS) Nachdem die Vertreter der SPÖ Kärnten nur
kritisieren und jammern können, sich aber in der Sache der
Pensionsreform nicht auskennen, erteilt der freiheitliche
Landesparteiobmann Dr. Martin Strutz Landesrätin Gabriele
Schaunig-Kandut und Parteivorsitzenden Peter Ambrozy
Nachhilfeunterricht:
Verbesserungen für Frauen:
Bisher:
In den derzeitigen Pensionssystemen wirken sich Zeiten ohne
Erwerbstätigkeit und Zeiten von Teilzeitarbeit bezüglich der Höhe der
zukünftigen Pension nachteilig aus.
Die FPÖ hat sich durchgesetzt:
Die FPÖ hat durchgesetzt, dass der pensionsbegründende Anteil der
Kindererziehungszeiten von derzeit 18 auf 24 Monate erhöht wird, der
Durchrechnungszeitraum pro Kind um 3 Jahre verkürzt wird und die
Bemessungsgrundlage für pensionserhöhende Kindererziehungszeiten in
25 Jahresschritten von derzeit 100 % des Ausgleichszulagenrichtsatzes
auf 150 % erhöht wird.
"Hacklerregelung":
Bisher:
Bei der "Hacklerregelung" galt, dass Abschläge vom gesetzlichen
Pensionsalter (Männer: 65 Jahre, Frauen: 60 Jahre) gerechnet wurden.
Die FPÖ hat sich durchgesetzt:
Die FPÖ hat durchgesetzt, dass Abschläge vom jeweils geltenden
Frühpensionsalter gerechnet werden, was eine wesentliche Verbesserung
für alle Betroffenen darstellt. Diese Form der "Hacklerregelung" wird
bis 2010 fortgeschrieben.
Schwerarbeiter-Regelung neu eingeführt:
Bisher:
Bisher bestehen kaum pensionsrechtliche Begünstigungen für Personen
mit erschwerten Arbeitsbedingungen.
Die FPÖ hat sich durchgesetzt:
Die FPÖ hat durchgesetzt, dass in Zukunft Zeiten unter körperlicher,
psychischer oder gesundheitlicher Belastung in besonderer Weise
berücksichtigt werden.
Besondere Maßnahmen für kleine Pensionsbezieher:
Die FPÖ hat sich durchgesetzt:
Die FPÖ hat durchgesetzt, dass es für kleine Pensionen sozial
gerechte Pensionserhöhungen geben wird:
Der Ausgleichszulagenrichtsatz wird voll mit der Inflationsrate
valorisiert.
Alle Pensionen bis zur durchschnittlichen ASVG-Pension werden
ebenfalls mit der Inflationsrate valorisiert.
Alle über der ASVG-Durchschnittspension liegenden Pensionen werden
mit einem Fixbetrag valorisiert.
Im BMSG wird ein Härtefonds, dotiert mit 10 Millionen Euro, mit dem
Ziel der sozialen Gerechtigkeit eingerichtet (alle jene, die
gegenüber dem Status quo einen Verlust von mehr als 3 % erleiden
würden und die Voraussetzung von 35 Beitragsjahren/40
Versicherungsjahren erfüllen).
Der Familienausgleichszulagenrichtsatz wird auf 1.000 Euro erhöht
(dzt. 965,53).
Maßnahmenpaket für ältere Arbeitnehmer:
Bisher:
Ältere Arbeitnehmer/innen hatten mit Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt
zu kämpfen.
Die FPÖ hat sich durchgesetzt:
Die FPÖ hat durchgesetzt, dass zusätzliche umfassende Maßnahmen für
ältere Arbeitnehmer/innen eingeführt werden. Das Maßnahmenpaket
beinhaltet
~
· Eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten für diese
Personengruppe sowie
· Einen Anspruch auf Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen (für über
50-jährige und unter 25-jährige).
Rückfragehinweis: FPÖ-Landtagsklub
Tel.: (0463) 513 272
mailto:[email protected]
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OTS0297 2003-06-05/20:13
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