• 04.06.2003, 17:53:38
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Csörgits: Korrektur bei Frauenpensionen ist reine Schönfärberei

Wien (SK) Von "Schönfärberei" der Regierung bei den
Frauenpensionen sprach SPÖ-Abgeordnete Renate Csörgits anlässlich
einer Pensionsdebatte am Mittwoch im Nationalrat. Bei einer
durchschnittlichen Frauenmindestpension von 700 Euro pro Monat könne
eine Deckelung nichts entschärfen. Die Regierung versuche "mit aller
Gewalt und auf Teufel komm raus diese Pensionsreform
durchzupeitschen", kritisierte Csörgits. Dies zeige, dass der
schwarz-blauen Koalition nichts an den Menschen in diesem Land liegt.
Die SPÖ-Abgeordnete zeigte sich jedoch überzeugt, dass die
Bevölkerung diese "Schröpfaktionen" nicht vergessen werden - "Wahltag
ist Zahltag". Mit dem, vom Sozialminister, vorgeschlagenen
Pensionshärtefonds mache Haupt die Pensionsbezieher lediglich zu
"Bittsteller" - "mit einer sozialen Pensionsreform hat das nichts zu
tun", monierte Csörgits. ****

Die Erhöhung der Anrechenbarkeit der Kindererziehungszeiten
von 18 auf 24 Monate bezeichnete Csörgits als "Schönfärberei" der
Regierung. Schließlich werde nur ein kleiner Prozentsatz von Frauen
davon profitieren. Auch die korrigierte Bewertung der
Kinderbetreuungszeiten sei laut Csörgits "reine Makkulatur": "Sogar
der Präsenzdienst wird höher bewertet". (Schluss)dp

OTS0258    2003-06-04/17:53

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