Csörgits: Korrektur bei Frauenpensionen ist reine Schönfärberei

Wien (SK) Von "Schönfärberei" der Regierung bei den Frauenpensionen sprach SPÖ-Abgeordnete Renate Csörgits anlässlich einer Pensionsdebatte am Mittwoch im Nationalrat. Bei einer durchschnittlichen Frauenmindestpension von 700 Euro pro Monat könne eine Deckelung nichts entschärfen. Die Regierung versuche "mit aller Gewalt und auf Teufel komm raus diese Pensionsreform durchzupeitschen", kritisierte Csörgits. Dies zeige, dass der schwarz-blauen Koalition nichts an den Menschen in diesem Land liegt. Die SPÖ-Abgeordnete zeigte sich jedoch überzeugt, dass die Bevölkerung diese "Schröpfaktionen" nicht vergessen werden - "Wahltag ist Zahltag". Mit dem, vom Sozialminister, vorgeschlagenen Pensionshärtefonds mache Haupt die Pensionsbezieher lediglich zu "Bittsteller" - "mit einer sozialen Pensionsreform hat das nichts zu tun", monierte Csörgits. ****

Die Erhöhung der Anrechenbarkeit der Kindererziehungszeiten von 18 auf 24 Monate bezeichnete Csörgits als "Schönfärberei" der Regierung. Schließlich werde nur ein kleiner Prozentsatz von Frauen davon profitieren. Auch die korrigierte Bewertung der Kinderbetreuungszeiten sei laut Csörgits "reine Makkulatur": "Sogar der Präsenzdienst wird höher bewertet". (Schluss)dp

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