VP-Salcher: Das Rabenhofdebakel der SP

VP-Kultursprecher fordert Neuausschreibung statt Realitätsverweigerung

Wien (VP-Klub): Aus Anlass des gestrigen Kulturausschusses und der fortgesetzten Debatte zum Rabenhoftheater-Debakel reagierte der Kultursprecher der Wiener ÖVP, Dr. Andreas Salcher, auf die Aussendung von SP-Kultursprecher Woller mit den Worten: "Die Wiener Volkspartei kann die angebliche Sanierung des Rabenhofes nicht verschlafen haben, denn die hat bisher nur in Träumen der SP-Wien stattgefunden. Die Realität ist leider ein einzigartiges kulturpolitisches Debakel." Salcher beschrieb die Entwicklung der Spielstätte als angekündigte Chronik des Scheiterns der Mailath-Pokornyischen Besetzungspolitik, unter tatkräftiger Unterstützung des Gemeinderats Woller.****

Der Versuch der SP, den ehemaligen Kulturstadtrat Peter Marboe mit ihrem eigenen totalen Scheitern in Verbindung zu bringen ist geradezu grotesk. Marboe hatte in seiner Amtszeit weder mit der Bestellung von Karl Welunschek im November 2001, noch mit der unzureichenden Finanzierung des Rabenhofs, auch nur das geringste zu tun.

Salcher wies in seiner Stellungnahme nochmals auf die gegenwärtigen Fakten hin: "Der Rücktritt Welunscheks ist der endgültige Beweis für das Scheitern dieser politischen Besetzung durch Mailath-Pokorny. In den Jahren 2001- 2003 flossen 2,3 Millionen Euro in das Rabenhoftheater, mit dem Ergebnis, dass seit Mai 2003, vermutlich bis Jahresende kein Programm geboten wird. Es gibt also kein Geld mehr, kein Programm, eine entlassene Theatermannschaft und einen verlorenen Standort. Eine reife Leistung der Kulturstadtrates Mailath-Pokorny!"

Die Wiener VP fordert die SP auf, endlich der Realität ins Auge zu blicken und das Haus mit einem klaren Budget- und Anforderungsprofil ordentlich auszuschreiben. Salcher abschließend: "Ganz Wien weiß, dass es sich beim Rabenhof um ein unsauberes Spiel der Wiener SP handelt. Damit muss jetzt endlich Schluss sein."(Schluss)

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