Parlamentarier als Lebensretter, Nationalratspräsident ruft das Hohe Haus zur Blutspende auf

Wien (Rotes Kreuz) - Dass Parlamentarier über eine gute körperliche Verfassung verfügen, beweisen uns deren Marathonsitzungen. Umso erfreulicher, dass sich im dicht gedrängten Programm vor der Sommerpause des Hohen Hauses auch Zeit für eine Blutspendeaktion des Roten Kreuzes findet.

Am 6. Juni spenden Politiker und Parlamentsbedienstete schon traditionell vor der Urlaubszeit einen halben Liter Blut, um so ihre Solidarität mit Kranken und Verletzten zum Ausdruck zu bringen.

"Die Leistung der freiwilligen und unbezahlten Blutspender für die Gesellschaft kann nicht hoch genug bewertet werden", meint Fredy Mayer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. "Denn nach wie vor gibt es trotz allen Fortschritts in der Medizin keinen adäquaten Ersatz für Spenderblut." Rund 500.000 Blutspenden benötigt das Rote Kreuz jährlich, um den Blutbedarf der österreichischen Spitäler decken zu können.

Auch Nationalratspräsident Univ. Prof. Dr. Andreas Khol geht am kommenden Freitag mit gutem Beispiel voran und spendet Blut. Denn gerade in der bevorstehenden Urlaubszeit, in der viele treue Blutspender nicht für eine Blutspende zur Verfügung stehen, der Blutbedarf der Spitäler jedoch nicht rückläufig ist, gilt es, Engpässe in der Blutversorgung zu vermeiden.

Blut spenden können alle gesunden Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Wer noch nie Blut gespendet hat, sollte nicht älter als 60 Jahre sein. Bei der ersten Blutspende ist ein amtlicher Lichtbildausweis vorzuweisen. Weitere Informationen zum Thema Blut und Blutspende unter www.blut.at und der kostenfreien Servicenummer 0800 190 190.

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