- 02.06.2003, 14:51:44
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Parlamentarier als Lebensretter, Nationalratspräsident ruft das Hohe Haus zur Blutspende auf
Wien (Rotes Kreuz) - Dass Parlamentarier über eine gute körperliche
Verfassung verfügen, beweisen uns deren Marathonsitzungen. Umso
erfreulicher, dass sich im dicht gedrängten Programm vor der
Sommerpause des Hohen Hauses auch Zeit für eine Blutspendeaktion des
Roten Kreuzes findet.
Am 6. Juni spenden Politiker und Parlamentsbedienstete schon
traditionell vor der Urlaubszeit einen halben Liter Blut, um so ihre
Solidarität mit Kranken und Verletzten zum Ausdruck zu bringen.
"Die Leistung der freiwilligen und unbezahlten Blutspender für die
Gesellschaft kann nicht hoch genug bewertet werden", meint Fredy
Mayer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. "Denn nach wie
vor gibt es trotz allen Fortschritts in der Medizin keinen adäquaten
Ersatz für Spenderblut." Rund 500.000 Blutspenden benötigt das Rote
Kreuz jährlich, um den Blutbedarf der österreichischen Spitäler
decken zu können.
Auch Nationalratspräsident Univ. Prof. Dr. Andreas Khol geht am
kommenden Freitag mit gutem Beispiel voran und spendet Blut. Denn
gerade in der bevorstehenden Urlaubszeit, in der viele treue
Blutspender nicht für eine Blutspende zur Verfügung stehen, der
Blutbedarf der Spitäler jedoch nicht rückläufig ist, gilt es,
Engpässe in der Blutversorgung zu vermeiden.
Blut spenden können alle gesunden Personen im Alter von 18 bis 65
Jahren. Wer noch nie Blut gespendet hat, sollte nicht älter als 60
Jahre sein. Bei der ersten Blutspende ist ein amtlicher
Lichtbildausweis vorzuweisen. Weitere Informationen zum Thema Blut
und Blutspende unter www.blut.at und der kostenfreien Servicenummer
0800 190 190.
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