- 02.06.2003, 11:36:34
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Integrative Berufsausbildung: Lapp kritisiert Starrköpfigkeit der Regierung
Behinderten Jugendlichen wird Zugang zur Berufsschule verwehrt
Wien (SK) "Die Regierung ist leider nicht dazu bereit, die
sinnvollen Vorschläge der Sozialpartner zur integrativen
Berufsausbildung in die geplante Novelle zum Berufsausbildungsgesetz
mit einzubeziehen", kritisierte SPÖ-Behindertensprecherin Christine
Lapp am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Durch das "starre
Festhalten" der Regierung am bisherigen Entwurf wird somit
behinderten Jugendlichen der Zugang zur Berufschule weiterhin
verwehrt, erklärte Lapp. ****
Für Personen, die in Teilqualifizierung ausgebildet werden sollen,
entfällt durch die vorgesehene Novelle de facto die
Berufsschulpflicht, erläuterte Lapp weiters. Dadurch werde es
behinderten Jugendlichen noch schwerer gemacht, eine ordentliche
Ausbildung zu bekommen. Lapp appellierte daher an die
Bundesregierung, ihren Gesetzesentwurf noch einmal zu überdenken und
im Interesse behinderter Jugendlicher den Argumenten der
Sozialpartner Gehör zu schenken. (Schluss) ml/mm
OTS0110 2003-06-02/11:36
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