AK: Beispiele zeigen die Betroffenheit

Wien (AK) - Selbstverständlich rechnen die AK ExpertInnen richtig und selbstverständlich sind die Beispiele echt, erklärt AK-Sozialversicherungsleiter Helmut Ivansits zu den heutigen Vorwürfen von Regierungsseite an den AK Berechnungen der Auswirkungen der Pensionsabsichten der Regierung.

Keinesfalls "widerlegt" sei von Frauenministerin Rauch-Kallat das Beispiel von Frau M. Wenn die Frauenministerin "feststellt", Frau M. habe keine Abschläge, so sei ihr offenbar entgangen, dass auch keine berechnet wurden. Dass Frau M. "wahrscheinlich" unter die Hacklerregelung falle, sei eben nicht so: Frau M hat zwar 40 Jahre lang gearbeitet, aber eben nicht lückenlos: Daher kommt sie "nur" auf 40 Versicherungsjahre (wie im Beispiel angegeben) und erleide den angegebenen Verlust. Übrigens auch dann (anders als die Frauenministerin meint), wenn sie zwei Kinder hätte.

Als enttäuschend bezeichnet die AK die Aussage von Seniorenbundobmann Knafl, dass er offenbar von einer extrem niedrigen Pensionsanpassung in den kommenden Jahre ausgehe. Die AK hat in ihren Berechnungen jedenfalls genau offengelegt, wovon sie ausgeht.

"Die AK Mitglieder erwarten zu Recht, dass wir Ihnen Auskunft geben, was sie von Gesetzesänderungen und politischen Vorhaben zu erwarten haben", sagt Ivansits. Die Beispiele kommen aus der Praxis der AK, die eine der größten Beratungseinrichtungen ist: Allein im vergangenen Jahr haben die Arbeiterkammern bundesweit fast zwei Millionen Mal beraten. "Wir wissen, wo die Arbeitnehmer der Schuh drückt und wie ihre Arbeitssituiation ist", sagt Ivansits.

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