- 30.05.2003, 10:00:00
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OeNB - OeNB veranstaltet hochrangig besetztes Seminar zum EU-Konvent am 2. Juni 2003
~ Internationale Experten diskutieren die weitere Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion ~
Wien (OTS) - Der EU-Konvent befindet sich in der Zielgeraden.
Rechzeitig vor dem Europäischen Rat in Chalkidike, wo die
Empfehlungen des Konvents von den Staats- und Regierungschefs
diskutiert werden, veranstaltet die Oesterreichische
Nationalbank am 2. Juni 2003 ein hochrangig besetztes Seminar.
Internationale Experten diskutieren zum Thema: "Der Europäische
Konvent zur Zukunft Europas - Implikationen für die Wirtschafts-
und Währungsunion".
Eröffnet wird die Tagung durch den Gouverneur der
Oesterreichischen Nationalbank, Dr. Klaus Liebscher, der auch
den Tagungsvorsitz übernimmt. Als Redner konnten unter anderem
Prof. Danuta Hübner, polnische Europaministerin, Alojz Peterle,
ehemaliger slowenischer Ministerpräsident und Mitglied des
EU-Konvent-Präsidiums, Tommaso Padoa-Schioppa, Mitglied des
Direktoriums der Europäischen Zentralbank, Michel Petite,
Generaldirektor in der Europäischen Kommission und
Willy Kiekens, Direktor beim Internationalen Währungsfonds,
gewonnen werden.
Weiters nehmen an den Podiumsdiskussionen Mitglieder des
EU-Konvents teil, wie der Vertreter der österreichischen
Bundesregierung, Dr. Hannes Farnleitner, der deutsche
Europaabgeodnete Elmar Brok, die Europaabgeordnete
Dr. Maria Berger und Bundesrat Mag. Gerhard Tusek. Für den
Bereich Wissenschaft und Forschung werden Prof. Kenneth Dyson
von der University of Cardiff, Prof. Jean-Viktor Louis von der
Freien Universität Brüssel sowie Prof. Sonja Puntscher-Riekmann
von der österreichischen Akademie der Wissenschaften teilnehmen.
Die Oesterreichische Nationalbank will mit dieser
Veranstaltung einem interessierten Fachpublikum die Gelegenheit
bieten, die wirtschafts- und währungspolitischen Aspekte des
EU-Konvents zu diskutieren, eine erste Bewertung der
Konventsergebnisse vorzunehmen und mögliche Auswirkungen auf die
weitere Entwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion zu
erörtern. In drei Podiumsdiskussionen werden die für die WWU
zentralen Themenbereiche angesprochen. Am Vormittag wird die
Frage erörtert, ob die Wirtschafts- und Währungsunion für ihren
weiteren Erfolg einer politischen Union bedarf. Am Nachmittag
wird auf die mit der Erweiterung der Europäischen Union
verbundenen Herausforderungen eingegangen sowie die Frage der
gemeinsamen Vertretung des Euro in internationalen Gremien
beleuchtet.
Die weiteren Referenten und Diskutanten setzen sich aus einem
Kreis hochrangiger Vertreter aus Zentral- und Geschäftsbanken,
aus internationalen Organisationen sowie aus Wissenschaft und
Politik zusammen.
Ort der Veranstaltung: Oesterreichische Nationalbank, Großer
Kassensaal, 1090 Wien, Otto-Wagner-Platz 3.
OTS0052 2003-05-30/10:00
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